Text zu "Bibellehre - Kapitel 5 im Evangelium des Lukas"
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Dieses Video ist für alle interessierten Menschen gemacht worden, die schonmal das Kapitel 5 vom Evangelium des Lukas gelesen haben, aber es nicht so wirklich verstehen konnten, denn der Inhalt soll in diesem Video dargelegt werden.
Wir werden uns nun die Verse dieses Kapitels anschauen, und ich benutze dabei die Worte, die man gemäß der Schlachter 2000 Bibelübersetzung vorfindet auf der Internetseite bibleserver.com.
Da Jesus mittlerweile in der Stadt Kapernaum wohnte, hatte er auch jederzeit die Möglichkeit, am dortigen See entlang zu spazieren. Allerdings war es nahezu unvermeidbar, dass sich dabei immer mehr Menschen zu ihm sammeln würden, denn wir haben ja in Kapitel vier schon davon gelesen, dass durch seine Gebete sehr viele Wunderzeichen geschahen, und davon waren die Leute beeindruckt. Daher lesen wir auch im jetzigen Kapitel gleich zu Beginn wieder von einer Situation, in der sich viele Menschen zu Jesus sammelten. Es steht geschrieben in den Versen 1 bis 3:
Es begab sich aber, als die Menge sich zu ihm drängte, um das Wort Gottes zu hören, dass er am See Genezareth stand;
und er sah zwei Schiffe am Ufer liegen; die Fischer aber waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen die Netze.
Da stieg er in eines der Schiffe, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land wegzufahren; und er setzte sich und lehrte die Volksmenge vom Schiff aus.
In dieser Lage stieg Jesus wohl deshalb in ein Schiff, weil sich etliche Menschen an ihn heran drängelten und ihn anrühren wollten. Und Jesus belehrte die Volksmenge, aber was genau er sprach, wird leider nicht aufgeführt. Stattdessen wird von einem Wunder erzählt, das nach der Belehrung geschah. Folgendes lesen wir in den Versen 4 bis 6:
Als er aber zu reden aufgehört hatte, sprach er zu Simon: Fahre hinaus auf die Tiefe, und lasst eure Netze zu einem Fang hinunter!
Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht hindurch gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen!
Und als sie das getan hatten, fingen sie eine große Menge Fische; und ihr Netz begann zu reißen.
Der hier erwähnte Simon ist der selbe Mann, der von Jesus den Beiname Petrus bekam. Und wir erkennen in diesen Versen deutlich, dass er und seine Gefährten sich abgemüht hatten, die ganze Nacht hindurch, aber es hatte ihnen nichts genützt. Und die Reaktion von Simon Petrus zeugt durchaus von Respekt gegenüber Jesus, denn die Männer sind bestimmt müde und missmutig von der vergeblichen Arbeit gewesen, aber trotzdem warfen sie die Netze aus, weil Jesus es sagt. Sie stellten also seine Worte über ihre eigenen. Und wir haben hier das Zeugnis, dass in dem Moment, als sie dies taten, der Fang unvorstellbar groß wurde. Es wird in den Folgeversen auch noch näher beschrieben, denn wir lesen in den Versen 7 bis 11:
Da winkten sie den Gefährten, die im anderen Schiff waren, dass sie kommen und ihnen helfen sollten; und sie kamen und füllten beide Schiffe, sodass sie zu sinken begannen.
Als aber Simon Petrus das sah, fiel er zu den Knien Jesu nieder und sprach: Herr, gehe von mir hinweg, denn ich bin ein sündiger Mensch!
Denn ein Schrecken überkam ihn und alle, die bei ihm waren, wegen des Fischzuges, den sie gemacht hatten;
gleicherweise auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die Simons Teilhaber waren. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht; von nun an sollst du Menschen fangen!
Und sie brachten die Schiffe ans Land, verließen alles und folgten ihm nach.
Bemerkenswert ist, wie Simon Petrus zu den Knien von Jesus fiel, weil er sich demütig verneigen wollte und zu verstehen gab, dass er es nicht wert ist, überhaupt in der Nähe von Jesus zu sein. Denn durch das gerade geschehene Wunder wurde ihm endgültig klar, dass Jesus kein gewöhnlicher Mann ist, sondern einer, den Gott umgibt. Und deswegen wurde Simon Petrus enorm ehrfürchtig. Jesus aber beruft ihn zur Nachfolge, indem er sagt, dass Simon von nun an Menschen einsammeln soll, und nicht mehr Fische. An Vers 11 erkennen wir aber, dass auch andere Männer ihr gesamtes altes Leben verwarfen und Jesus nachfolgten.
Von einem anderen Wunderzeichen wird etwas in den Versen 12 bis 15 berichtet. Dort steht:
Und es begab sich, als er in einer der Städte war, siehe, da war ein Mann voll Aussatz. Und als er Jesus sah, fiel er auf sein Angesicht, bat ihn und sprach: Herr, wenn du willst, so kannst du mich reinigen!
Da streckte er die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will; sei gereinigt! Und sogleich wich der Aussatz von ihm.
Und er befahl ihm, es niemand zu sagen: Geh vielmehr hin, zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, wie Moses befohlen hat, ihnen zum Zeugnis!
Aber die Nachricht von ihm breitete sich desto mehr aus; und große Volksmengen kamen zusammen, um ihn zu hören und durch ihn von ihren Krankheiten geheilt zu werden.
Was auffallen sollte, ist, dass der Aussätzige laut Lukas in der Stadt war. Bei Markus und Matthäus wird es so beschrieben, dass der Aussätzige in der freien Natur war, als er zu Jesus kam. Wenn wir uns aber auf die Version von Lukas einlassen, dann hatte der Aussätzige eine besonders große Not, denn ein Aussätziger durfte nicht innerhalb von Städten sein. Sobald ihn einer ertappen würde, wie er als Aussätziger innerhalb der Stadt bleibt, würde ihm das riesengroßen Ärger einbringen. Und Jesus half ihm und rührte diesen Mann mit einer sehr schlimmen Hautkrankheit sogar an. Jesus selbst würde dadurch am Körper als unrein gelten, wenn er einen Aussätzigen angerührt hat, aber dies hielt ihn nicht davon ab, dem Mann zu helfen. Seine Barmherzigkeit ist so groß, dass er lieber das Ärgernis erduldet, unrein zu werden und sich extra deshalb waschen zu müssen, als dass er leidende Menschen ablehnt, um rein zu bleiben. Man liest aber auch davon, dass diese Sache sehr schnell bekannt wurde und die Leute wohl ins Staunen versetzte. Deswegen kamen umso größere Menschenmengen zu Jesus an, die alle geheilt werden wollten. Und man muss davon ausgehen, dass das für Jesus nicht nur extrem erschöpfend wurde, sondern auch zu viel, um überhaupt alles bewältigen zu können. Gleichermaßen hatte Jesus keine Zeit mehr für Gott, wenn ständig die Menschen zu ihm kamen, daher lesen wir folgendes in Vers 16:
Er aber hielt sich zurückgezogen an einsamen Orten auf und betete.
Jesus war immer so unterwegs, dass er aktiv die Nähe zu Gott suchte und sich nicht von Menschen überrumpeln ließ. Jesus tat zwar den Menschen Gutes, aber er liebte Gott mehr als die Menschen und wünschte sich die Gemeinschaft mit ihm. Das ist unser Vorbild, wenn wir Jesus-Nachfolger sind. Je mehr die Menschen in ihrer Selbstsucht zu ihm kamen und für sich Heilung begehrten, desto notwendiger wurde es, sich zurückzuziehen und einsame Orte zu finden, um den Kontakt zu Gott nicht zu vernachlässigen und nicht aus den Augen zu verlieren, worauf es wirklich ankommt.
Als nächstes erfahren wir die Geschichte von einem gelähmten Mann, der auf eine sehr spezielle Weise geheilt wurde, nämlich weil Jesus Vergebung aussprach, die vor dem Angesicht Gottes wirkte.
Zunächst wird aber erstmal die Gesamtsituation erläutert. Es steht geschrieben in den Versen 17 bis 19:
Und es begab sich an einem Tag, dass er lehrte; und es saßen Pharisäer da und Gesetzeslehrer, die aus allen Dörfern von Galiläa und Judäa und von Jerusalem gekommen waren; und die Kraft des HERRN war da, um sie zu heilen.
Und siehe, Männer trugen auf einer Liegematte einen Menschen, der gelähmt war; und sie versuchten ihn hineinzubringen und vor ihn zu legen.
Und da sie wegen der Menge keine Möglichkeit fanden, ihn hineinzubringen, stiegen sie auf das Dach und ließen ihn mit der Liegematte durch die Ziegel hinunter in die Mitte vor Jesus.
Bemerkenswert ist hier die Beschreibung von Lukas in Vers 17, dass die Kraft des HERRN da war, um die Kranken zu heilen. Das heißt: Wenn diese Kraft nicht gekommen wäre, dann wären wohl auch keine Heilungen möglich gewesen, egal wie viel Jesus gebetet hätte. Vielleicht sollte man diese Erwähnung im Hinterkopf behalten, die Lukas hier aufgeführt hat. Außerdem darf uns das Detail nicht entgehen, dass Gesetzesgelehrte und Pharisäer dort waren. Diese Leute waren selbst Lehrer, saßen jetzt aber in der Runde und lauschten den belehrenden Äußerungen von Jesus. Allerdings muss man davon ausgehen, dass sie dies nicht taten, weil sie etwas lernen wollten, sondern weil sie die ganze Zeit nach Schwachstellen in seiner Belehrung suchten, um ihn deswegen verlästern zu können. Ihre Lästerungen würden große Erfolgsaussicht haben, weil nämlich das Volk einen enormen Respekt hatte vor den jüdischen Schriftgelehrten, ganz besonders vor den Pharisäern. Die wurden sehr vom Volk bewundert, aber eigentlich zu Unrecht. Denn die Pharisäer sind eine spezielle Gruppe von Schriftgelehrten aus dem Judentum, welche der Meinung sind, das Wort Gottes in dem von Moses überlieferten Gesetz wäre nicht genug, und deswegen haben sie ihre eigenen Regeln aufgestellt, um das Gesetz noch schwerer zu machen, und nun spielen sie sich so auf, als wären sie die edelsten Männer Gottes, weil sie ihre eigenen Gebote einhalten. Dieses Verhalten müsste normalerweise ein Grund dafür sein, diese Leute zu verwerfen, aber das Volk hat sie stattdessen angehimmelt, auch wenn das Verhalten dieser religiösen Schlüsselfiguren eigentlich einen saftigen Tadel verdient. Und sie tun obendrein viele von ihren theoretisch guten Werken auch nur deshalb, weil sie sich einen guten Ruf im Volk erarbeiten wollen, und nicht weil sie es von Herzen gerne so wollen und selbstlose Gottesfurcht an den Tag legen würden, denn daran mangelte es ihnen enorm, und das ist bis heute so.
Darüber hinaus erfahren wir auch von ein paar Besuchern der Versammlung, die bei Jesus das Dach aufgebrochen haben, um durch die Öffnung ihren gelähmten Freund bis vor Jesus zu legen. Es hatten sich extrem viele Menschen versammelt vor dem Haus, in dem Jesus war, und im Inneren des Hauses war es auch überfüllt, sodass es theoretisch keine Hoffnung gab, noch bis zu Jesus persönlich vorzudringen. Deswegen handelten diese Männer in ihrer Verzweiflung auf solch eine Weise. Sie wollten ja unbedingt, dass ihrem gelähmten Freund geholfen wird. Und es ist an sich schon ein sehr trauriges Menschheitszeugnis, dass die Leute in der Volksmenge gar keinen Platz machten, als sie sehen konnten, dass ein Gelähmter zu Jesus getragen werden sollte, sondern dass sie einfach stehen blieben und sich am liebsten selbst noch weiter nach vorne drängeln wollten. Daran sieht man deutlich, dass die Herzen dieser Leute nicht in einem Zustand waren, in dem sie überhaupt den Wert von Jesu Belehrung erkennen würden. Denn ein Mensch sollte grundsätzlich so ein bisschen von Mitleid und Erbarmen geprägt sein, um die Worte von Jesus als wertvoll erkennen zu können. Jesus selbst aber hatte ein überaus großes Erbarmen und nahm es den Männern nichtmal übel, dass sie sein Hausdach beschädigt hatten, denn wir lesen in den Versen 20 und 21:
Und als er ihren Glauben sah, sprach er zu ihm: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben!
Und die Schriftgelehrten und Pharisäer fingen an, sich Gedanken zu machen, und sprachen: Wer ist dieser, der solche Lästerungen ausspricht? Wer kann Sünden vergeben als nur Gott allein?
Eigentlich hatte Jesus in erster Linie nicht direkt Glaube gesehen, sondern Entschlossenheit und Mitgefühl für den gelähmten Mann. Und Jesus erkannte, dass diesem Mann Sünden vergeben werden müssen, damit Heilung geschieht. Dieser Mann hatte also Dinge getan, die vor Gott absolut nicht in Ordnung sind. Und doch hatte Jesus die Möglichkeit, wirksame Vergebung auszusprechen. Wir sehen aber, dass die Schriftgelehrten, die stets in ihren religiösen Dogmen festhängen, die absolut unzweifelhafte Überzeugung haben, dass absolut niemand sagen darf, ob Gott Sünden vergibt, außer Gott höchstpersönlich. Das hat zwar schon mit Ehrfurcht zu tun, so zu denken, und muss daher nun nicht getadelt werden, aber es ist bei diesem Thema nicht die Realität. Die Realität sieht so aus, dass Gott auch die Vollmacht zur Vergebung auf Erden an jemand anderen austeilen kann, wenn dieser es in Gottes Augen wert ist. Und Jesus hat eine solche Vollmacht bekommen, dass er Vergebung aussprechen darf auf der Erde, die vor Gottes Thron rechtskräftig ist. Das wissen die Schriftgelehrten und Pharisäer nicht und auch heute begreifen es viele religiöse Leute nicht, denn es gibt auch in unserer jetzigen Zeit noch viele Schriftgelehrte, die fest überzeugt sind, nur allein Gott könnte vergeben auf der Erde.
Da nun aber Jesus den anwesenden Menschen begreiflich machen will, dass er eine Vollmacht ausgestellt bekam von Gott, lesen wir folgende Worte in den Versen 22 bis 24:
Da aber Jesus ihre Gedanken erkannte, antwortete er und sprach zu ihnen: Was denkt ihr in euren Herzen?
Was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf und geh umher?
Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben — sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf, nimm deine Liegematte und geh heim!
Jesus sprach die Worte, die wir hier lesen, weil das Aussprechen von Vergebung die an sich bedauerliche Eigenschaft hat, dass man als einfacher Mensch ihre Wirkung nicht mitbekommt und nicht nachprüfen kann. Deswegen ist das schwerer. Wenn rechtskräftig Vergebung passierte, ist das schwer zu bestätigen, weil es ein im Himmel ablaufender Vorgang ist. Aber ob die Heilung eines Gelähmten real ist, kann man leicht nachprüfen. Denn ob jemandem wirklich von Gott vergeben wurde, das kann der Mensch nicht mit seinen sieben Sinnen nachprüfen, aber die Heilung eines Gelähmten erkennt er sofort daran, dass der betreffende Mensch sich wieder frei bewegen kann. Wenn aber beides miteinander zusammenhängt, dann kann auch das Unsichtbare durch das für alle Augenzeugen sichtbare Wunder bestätigt werden. Jesus verkündet praktisch, dass die Heilung des Gelähmten als Zeichen Gottes gelten soll, wirklich Vollmacht zur Vergebung ausgeteilt zu haben. Es wäre ja an sich bereits unmöglich, dass man einen gelähmten Mensch wieder gehen lässt, außer maximal dann, wenn man die besten Ärzte des Landes zusammen trommelt und diese eine Idee haben, wie sie das durch vielerlei meist langwierige Maßnahmen hinbekommen könnten. Nun aber soll das Gesundwerden des Gelähmten komplett ohne Mühe und ohne ärztliche Behandlung passieren, ganz spontan und unverzüglich, und dies soll Gottes Bestätigung sein, dass er tatsächlich Jesus gestattet hat, zu entscheiden, welchen Menschen auf Erden die Sünden vor dem Angesicht Gottes als vergeben gelten.
Wir lesen schließlich folgende Worte in den Versen 25 und 26:
Und sofort stand er auf vor ihren Augen, nahm sein Lager, ging heim und pries Gott.
Da gerieten alle außer sich vor Staunen, und sie priesen Gott und wurden voll Furcht und sprachen: Wir haben heute Unglaubliches gesehen!
An diesen Versen merken wir, dass Gott die Worte von Jesus bestätigte und dann alle Augenzeugen überaus erstaunt gewesen sind. Von nun an hatten diese Menschen die Gewissheit, dass Jesus wirklich die Vollmacht von Gott bekommen hat, auf Erden Sünden zu vergeben.
Als nächstes erfahren wir etwas über die Berufung eines Mannes zum Jünger, bei dem viele es nicht denken würden, denn dieser Mann war ein Zöllner, und die Zöllner waren fast alle in Geldgier und Betrügereien verstrickt, daher wurden sie sowohl von Gott als auch vom Volk verachtet. Aber an diesem Zöllner, den Jesus berief, war wohl irgendwas auf positive Weise anders. Es steht geschrieben in den Versen 27 und 28:
Danach ging er hinaus und sah einen Zöllner namens Levi an der Zollstätte sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach!
Und er verließ alles, stand auf und folgte ihm nach.
Bemerkenswert ist wirklich, wie groß die Bereitwilligkeit von Levi war, welcher später den Beiname Matthäus bekam, Jesus sofort nachzufolgen. Ganz ohne Diskussionen und ohne Zögern. Allerdings bestand der Zöllner darauf, ein großes Mahl für Jesus zu veranstalten und wir lesen darüber folgendes in den Versen 29 bis 32:
Und Levi bereitete ihm ein großes Mahl in seinem Haus; und es saß eine große Schar von Zöllnern und anderen, die es mit ihnen hielten, bei Tisch.
Und die Schriftgelehrten unter ihnen und die Pharisäer murrten gegen seine Jünger und sprachen: Warum esst und trinkt ihr mit Zöllnern und Sündern?
Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.
Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße.
Wir merken an dieser Erzählung, dass Levi bei diesem besagten Mahl nicht der einzige Zöllner blieb. Für Jesus aber war das die ideale Gelegenheit, um auch an Zöllner das Evangelium zu verkündigen. Wer weiß, wie oft sich abseits von dieser Mahlzeit dazu die Gelegenheit bot? Vermutlich nicht allzu oft. Und Jesus will das Evangelium ja gerade vor den Sündern reden, damit aus ihrer Mitte alle herausgefunden werden, die Buße tun. Was würde es denn Jesus nützen, das Evangelium zu predigen vor denen, die es schon kennen? Das grenzt an Zeitverschwendung. Und diejenigen, die richtig reagieren auf die Worte der Verkündigung, sind ja nicht die, welche alles auswendig lernen ohne es auf sich selbst zu beziehen, sondern die, welche vollkommen Buße tun. Und die Chance, dass vielleicht unter den Zöllnern, die hier friedlich mit Jesus am Tisch sitzen und ihn reden lassen, ein einziger dabei sein könnte neben Levi, der wirklich Buße tut, rechtfertigt für Jesus bereits diese ganze Aktion, auch wenn es sich nach gesellschaftlichen Maßstäben nicht geziemt, mit Zöllnern irgendeine Form der Gemeinschaft zu pflegen. Jesus interessierte sich ganz offensichtlich nicht für gesellschaftliche Standards. Ihm ging und geht es nur darum, dass Menschen frei werden können von der Sünde, Wenn sie bisher keine Ahnung hatten, wie schlimm die Sünden sind, die sie tun. Deswegen hat Jesus auch auf die Art reagiert, wie man es hier lesen kann, als die hoch angesehenen religiösen Männer zu murren begannen.
Allerdings scheinen die religiösen Autoritäten gerade besonders stark auf Konfrontationskurs zu sein und sprachen deshalb gleich die nächste Sache an, die ihnen an Jesus und seinen Jüngern nicht passt. Es steht geschrieben in Vers 33:
Sie aber sprachen zu ihm: Warum fasten die Jünger des Johannes so oft und verrichten Gebete, ebenso auch die der Pharisäer; die Deinigen aber essen und trinken?
Hier versuchen sie in erster Linie, die Jünger von Jesus in Verruf zu bringen, weil diese nicht fasten und nicht beten, wie man es als Tradition kennt. Man bedenke hierbei, dass genau diese Männer, die das nicht tun, von Jesus aufgefordert wurden, ihm persönlich nachzufolgen. Er hatte diese Leute ausgesucht. Männer, von denen Jesus ganz genau wusste, dass sie nicht religiös leben und bei denen Fasten und Beten ein besonderer Akt wäre, hat Jesus berufen. Aber die religiösen Autoritäten tadeln diese Jünger. Bei Jesus selber können sie das nicht tadeln, da Jesus beides tut. Er fastet und betet oft, aber seine Jünger nicht. Wichtig zu wissen ist hier bei dieser Sache, dass es im gesamten Gesetz Gottes, welches Moses überlieferte, nicht eine einzige Stelle gibt, die ein regelmäßiges Fasten oder ein regelmäßiges Beten zur Pflicht erklärt. Gott verlangt das gar nicht als Pflicht, sondern diese Forderung kommt von den Menschen, sie ist ein von Menschen erfundenes Joch. Das Fasten und Beten passiert oft aus Gruppenzwang bei den Jüngern der Pharisäer, und vermutlich genau so bei den Jüngern von Johannes dem Täufer, weil man nämlich im ganzen Volk den Gedanke breitgetragen hat, dass ein Mensch für Gott gar nicht zählt, wenn er sich nicht möglichst viel durch Fasten und Beten abmüht. Aber dieser Gedanke ist irreführend. Und weil im Gesetz nirgendwo regelmäßiges Fasten und Beten gefordert wird, ist es offensichtlich eine Belehrung, die Gott niemals persönlich äußerte. Gott hat sogar durch den Prophet Jesaja zum Ausdruck bringen lassen, dass ihm persönlich das Fasten gar nichts nützt. Und Jesus weiß das ganz genau. Nun will Jesus erkennbar machen, dass Gottes Meinung über den Mensch nicht vom Fasten oder Beten abhängt, auch wenn beides natürlich durchaus nützlich ist, sofern man es gerne und freiwillig tut. Zuerst nimmt aber Jesus seine Jünger in einer ungewöhnlichen Weise in Schutz, indem er folgendes sagt laut den Versen 34 und 35:
Und er sprach zu ihnen: Könnt ihr die Hochzeitsgäste etwa fasten lassen, solange der Bräutigam bei ihnen ist?
Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen genommen sein wird; dann werden sie fasten in jenen Tagen.
Die Antwort von Jesus an die Pharisäer lautet also tatsächlich, dass die Jünger jetzt nicht fasten, weil es jetzt keinen Anlass dazu gibt, sondern es jetzt sogar unangemessen wäre, weil sie in einem Zustand sind wie bei Menschen, die mit dem Bräutigam zusammen unterwegs sind, um Gäste bei dessen Hochzeit zu sein. Und bei einer Hochzeit fastet man nicht, denn das wäre eine Unverschämtheit. Jesus wird aber am Kreuz sterben, und in dieser Zeit, wo Jesus tot ist, werden dann seine Jünger fasten, denn dann ist es angemessen und dann machen sie das auch von ganz alleine, ohne dass irgendwelche religiösen Tyrannen auf sie Druck ausüben müssten, um sie zu Aktionen zu drängen, die den Jüngern im Herzen gar nicht als gut erscheinen.
Und da sind wir auch schon beim springenden Punkt. Alle Aktionen, die gelebten Glaube bedeuten können, sind komplett wertlos, wenn sie nicht von Herzen kommen, sondern nur wegen irgendeinem Druck. Wenn einer fastet, damit andere Gläubige nicht mehr an ihm herum nörgeln, so ist es vergeblich. Es hat vor Gott keinen Wert. Und wenn ein Mensch betet, weil andere ihm oder ihr ständig Druck machen, dass dies getan werden muss, dann sind die Gebete für Gott ein Ärgernis. Alles, was die Menschen in ihrer Glaubensgemeinde nur aus dem Gruppenzwang heraus tun, ist an sich ein Akt der Sinnlosigkeit, wenn man Gott finden will. Gott schaut kein Fasten und kein Beten wohlgefällig an, das nur wegen der Zurede anderer Menschen gemacht wird, damit man sein eigenes Gewissen beruhigt und seine Pflicht erfüllt, oder weil man es in der Gemeinde nicht mehr aushalten will, ständig von den Menschen damit genervt zu werden, dass man das doch tun soll, und weil man hofft, die anderen würden dadurch eine gute Meinung über einen selbst haben. Genau so sind die Dinge ja damals gelaufen und so laufen sie in den Religionen heute immernoch. Aber Jesus sagt den Pharisäern nicht frei raus, dass all dieses geistlose Getue sinnlos ist, weil er weiß, dass sie es sowieso nicht annehmen werden. Sie können das gar nicht ertragen. Und die Tatsache, dass die Belehrung über nutzloses Fasten und nutzloses Beten den Pharisäern unannehmbar erscheinen würde, auch wenn es Gottes Wahrheit ist, sagt Jesus ihnen durch Gleichnisse. Daher lesen wir in den Versen 36 bis 39:
Er sagte aber auch ein Gleichnis zu ihnen: Niemand setzt einen Lappen von einem neuen Kleid auf ein altes Kleid; denn sonst zerreißt er auch das neue, und der Lappen vom neuen passt nicht zu dem alten.
Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; denn sonst wird der neue Wein die Schläuche zerreißen, und er wird verschüttet, und die Schläuche verderben;
sondern neuer Wein soll in neue Schläuche gefüllt werden, so bleiben beide miteinander erhalten.
Und niemand, der alten trinkt, will sogleich neuen; denn er spricht: Der alte ist besser!
Wenn Jesus den Menschen begreiflich macht, dass man das Fasten entweder richtig macht oder gar nicht, weil gar kein Fasten besser ist als falsches Fasten, dann wäre das der neue Wein und das neue Kleid. Die Tadel von den Pharisäern wegen fehlendem Fasten gemäß religiösen Traditionen sind der alte Lappen. Fasten ist dazu tauglich, dass der Mensch in seinem eigenen Glaube wächst, wenn er es richtig macht. Der Mensch tut also in erster Linie sich selbst damit einen Gefallen, und Gott hat weniger davon als der Mensch. Ebenso ist auch das Beten für den Mensch gewinnbringender als für Gott. Gott hat keine Not, wenn wir uns von ihm abwenden und er nicht hört, was wir zu ihm sagen. Wir aber versinken in Not, sobald Gott sich von uns abwendet und wir nicht auf das hören wollen, was er zu uns sagt. Daher ist der eigene Vorteil für einen selbst größer als der Vorteil für Gott, wenn ein Mensch betet. Und das muss der Mensch begreifen, dass er durch solche Glaubenswerke in erster Linie sich selbst hilft, während Gott es in keiner Weise nötig hat, dass wir ihm helfen würden durch unser Tun. Und deswegen ist es auch unsinnig, zu glauben, man würde Gott beeindrucken, wenn man viel fastet und betet, selbst dann, wenn es ohne Menschenfurcht geschieht. Aber die meisten Jünger handelten ja aufgrund ihrer Menschenfurcht, nämlich weil sie wussten, dass es bald getadelt wird, wenn sie sich weigern, genau so zu fasten, wie es alle anderen in der Gruppe auch tun. Und unter solchen Umständen könnte man das Fasten auch gleich komplett weglassen. Das wäre ein deutlich geringerer Schaden vor Gott. Denn Gott ist von denen, die keine Menschenfurcht haben, mehr beeindruckt als von denen, die immer nur das Gefallen der Gruppe suchen, weil nämlich die Menschheit als große Gruppe schon sehr oft schreckliche Dinge getan hat, während nur einzelne Außenseiter dagegen waren, besonders als die echten Propheten Gottes zu Tode gesteinigt wurden. Da hatte es absolut gar nichts Positives gebracht, wenn jemand das Gleiche tat wie alle anderen in der Gruppe. Und deshalb, weil einer blind für die richtige Moral wird, wenn er das Urteil über richtig und falsch einfach ganz unbekümmert der Gruppe überlässt, ist ein von Menschenfurcht geprägtes Verhalten sehr schlecht und entfremdet den Mensch umso stärker von Gott. Man sollte niemals etwas tun, nur weil andere es machen und es sich vermeintlich gut anfühlt, mit der Gruppe eins zu sein. Denn nicht nur bei guten Taten greift dann dieser Reflex, der Gruppe nachzueifern, sondern genau der selbe Reflex greift auch bei bösen Taten, wenn die Gruppe Schandtaten verübt. Das ist der Grund, warum ich bezeugt habe, dass einer, der sich komplett weigert zu fasten, weil er keine Angst davor hat, von der Gruppe verachtet zu werden, Gott viel besser gefällt als jemand, der fastet, weil die anderen aus der Gruppe es erwarten.
Und all diese Gedanken sind neuer Wein, den man aber eigentlich nur in neue Schläuche schütten kann, also womit man nur die Menschen belehren kann, die überhaupt annahmefähig sind und es festhalten können, weil sie nicht in eingetrichterten religiösen Dogmen festsitzen. Jesus merkte aber besonders laut dem letzten Vers an, dass die Menschen, die gerne Wein trinken, immer sagen: „Der alte Wein ist besser!“
Ob neuer Wein vielleicht viel kostbarer ist, interessiert sie nicht. Sie kennen es, dass alter Wein besonders gereift ist und wollen von diesem Geschmack keinen Abstand nehmen.
Und genau so ist es auch mit der neuen Belehrung darüber, was Fasten wirklich für einen Stellenwert hat vor Gott. Denn wenn ein Mensch zwanzig Jahre lang immer nur das regelmäßige Fasten und Beten durchgezogen hat, weil er ganz treu gemäß den Vorgaben der Menschen seine religiöse Pflicht leistete, dann wird dieser Mensch derart bequem und auch stolz sein, dass er nie und nimmer eingestehen würde, sich sinnlos abgemüht zu haben und eine neue Lehre zu brauchen. Er wird auch in den noch bevorstehenden Jahren weiter die religiösen Vorgaben zum Fasten und Beten erfüllen, damit er sich wohlfühlen kann in dem, was er kennt. Und all diese Dinge sind für Jesus sozusagen selbstverständliches Wissen, und auch für jeden anderen, der Gott kennt. Den Pharisäern würden solche Belehrungen aber überhaupt nicht schmecken. Jesus wusste, dass sie sowieso völlig verstockt und halsstarrig sind und keine Offenheit haben für Dinge, die nicht aus ihren Lehrbüchern oder ihrer eingebildeten Klugheit kommen, sondern von dem Gott Israels persönlich, weil Jesus alle Worte von Gott überbringt. Das ist letztlich der Grund, warum Jesus mit diesen Gleichnissen reagierte.
Da wir nun aber das Ende dieses Kapitels erreicht haben, stellt sich auch hier wieder die Frage danach, was wir aus seinen Inhalten besonders lernen und was wir uns für unsere eigene Nachfolge daraus mitnehmen können.
Aus dem übernatürlichen Fischzug am Anfang des Kapitels können wir den Fakt erkennen, dass bei Gott jederzeit Versorgung auf einem übernatürlichen Weg möglich ist. Für Bibelkenner ist das längst nichts Neues, dass Gott übernatürlich versorgen kann, und doch ist es jedes Mal wieder erbaulich, dies aufs Neue zu erkennen. Ich finde es auch sehr bezeichnend, dass die Jünger die ganze Nacht hindurch gearbeitet hatten, ohne dass es etwas nützte, aber als sie einfach mal auf Jesus hörten, war bald ihr ganzes Netz voller Fische. Da können ruhig auch wir selber mal darüber nachdenken, ob wir uns vielleicht viel zu sehr mit weltlicher Mühe abrackern und Nächte hindurch mit Dingen beschäftigt sind, die unser Leben bereichern sollen, obwohl es doch gar nichts nützt. Und wir können uns fragen, ob vielleicht auch wir damit anfangen sollten, einfach mal auf die Worte von Jesus zu hören und nur dann aktiv zu sein, wenn er es befiehlt. Denn diese Geschichte mit dem Fischzug spricht genau diese Sprache, dass uns alles in locker ausreichender Menge gegeben wird, was wir zum Leben brauchen, wenn wir völlig darauf konzentriert sind, die Anweisungen von Jesus ernstzunehmen. Wenn wir das aber nicht tun, dann brauchen wir auch keine übernatürliche Versorgung zu erwarten, sondern müssen uns weiter mit unseren Sorgen abplagen.
Ansonsten lesen wir in diesem Kapitel noch die eine oder andere Heilungsgeschichte, was uns für unsere eigene Nachfolge nun aber keine sonderlich herausragenden Erkenntnisse beschert. An der Tatsache, dass Jesus mit Zöllnern und Sündern zusammen saß, was ja ebenfalls bei Matthäus und Markus berichtet wird, erkennen wir einerseits sehr gut, dass Jesus immer nur Buße bewirken wollte bei den Menschen, und dass andererseits auch der Ruf und der Rang der Menschen ihm völlig egal war, wenn es darum ging, welche Menschen das Evangelium hören sollen. Als Jesus-Nachfolger sollten wir uns jeden Tag neu daran erinnern, wie wichtig diese beiden Fakten sind. Also der Wert von echter Buße und die Belanglosigkeit von Status und Ansehen der Person. Denn Jesus hatte auch keine Angst, als die religiösen Schlüsselfiguren, die jeder bewunderte, gegen ihn zu murren begannen wegen seiner Nähe zu den interessierten Zöllnern.
Und durch die Gleichnisse mit der vergeblich gestopften Kleidung und dem neuen Wein lernen wir, dass die von Menschen stammende Anleitung über das religiöse Fasten zu verpflichtend eingeführten Zeiten schädlich ist, auch wenn leider die Menschen trotzdem daran hängen. Der allerschlimmste Teil ist dabei der, dass manche Leute es ernsthaft als einen Ausgleich für ihre negativen Eigenschaften betrachten. Denn es gibt Menschen, deren Herz ist voll Ehebruch und Hochmut, und sie essen Gräuel als Speise und treten Gottes heiligen Ruhetag mit Füßen, und sie stellen sich hin und sagen: „Ich erkenne an, dass dies als Sünde zählt. Aber es ist egal, denn immerhin faste ich doch regelmäßig und bete oft!“
Die meinen ernsthaft, dass das Fasten und Beten eine Schuld ausgleichende Wirkung hätte, obwohl doch allein das unschuldig vergossene Blut des makellosen Sohnes Gottes uns wirksame Vergebung garantiert, und zwar nicht wenn wir Sünden behalten, sondern wenn wir Sünden vollständig abgelegt haben. Niemand darf böse Lüste im Herzen behalten und niemand darf darin verharren, Schandtaten zu verüben. Auch dann, wenn jemand regelmäßig fastet, darf man unter keinen Umständen sagen: „Weil ich dies tue, wird Gott es absichtlich ignorieren, wenn ich hochmütig bin und immer Streitereien beginne, und wenn ich mich an Gedanken des Ehebruchs erbaue!“
Das wäre ein religiöser Wahn. Jeder Mensch, der so oder so ähnlich denkt, verführt sich selbst. Und wir als Jesus-Nachfolger, die sich nicht vom Irrsinn dieser Welt verführen lassen, sollten unbedingt dieses Wissen allezeit in unserem Innersten mit uns tragen. Genau so lernen wir, dass jedes Fasten aus Gruppenzwang heraus sinnlos ist, also wenn man nur fastet, weil es die anderen Gemeindemitglieder doch auch machen und es daher erwartet wird. Für jeden Jesus-Nachfolger und jede Jesus-Nachfolgerin ist das Fasten und auch das Beten nur dann gut, wenn es einem hilft, in der Demut und Dankbarkeit zu sein, wie es Gott gut gefällt. Das sollte der Grund sein, warum man dies tut, aber ganz sicher nicht, weil man Gott dadurch zu irgendwas drängeln oder sich selbst wertvoll fühlen will. Und schon gar nicht aus Menschenfurcht! Jesus selber hat ja auch nur deshalb gebetet und gefastet, weil es ihm sehr am Herzen lag, dies tun zu wollen, und nicht wegen religiösen Pflichten.
Und da ich nun all dies erwähnt habe, soll es für dieses Video genug sein.
Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!
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