Text zu "Bibellehre - Kapitel 18 im Evangelium des Johannes"
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Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Dieses Video ist für alle interessierten Menschen gemacht worden, die schonmal das Kapitel 18 vom Evangelium des Johannes gelesen haben, aber es nicht so wirklich verstehen konnten. Denn besonders beim Evangelium des Johannes ist es wirklich kein Wunder, wenn man die Worte liest und dann hinterher nur noch mit viel Verwunderung vor der Bibel sitzt, da es in diesem Schriftstück zahlreiche Verse gibt, in denen geistliche Rede vorkommt und die mit weltlichem Denken unmöglich zu begreifen sind. Ich werde aber mein Bestes tun, um die Worte so zu eröffnen, dass auch jeder Mensch, der mit himmlischem Denken überhaupt nicht vertraut ist, es verstehen kann, wenn er wirklich aufmerksam zuhört.
Wir werden uns nun die Verse dieses Kapitels anschauen, und ich benutze dabei die Worte, die man gemäß der Schlachter 2000 Bibelübersetzung vorfindet auf der Internetseite bibleserver.com.
Nachdem wir in den Kapiteln 15 bis 17 allerlei Worte gelesen haben, die unterwegs zum Ölberg gesprochen wurden, werden wir nun im aktuellen Kapitel einiges darüber erfahren, was passierte, als sie dort ankamen. In Vers 1 lesen wir zunächst:
Als Jesus dies gesprochen hatte, ging er mit seinen Jüngern hinaus über den Winterbach Kidron; dort war ein Garten, in den Jesus und seine Jünger eintraten.
Hier haben wir also die kurze Anmerkung, dass Jesus letztlich an dem Ort ankam, wohin er mit seinen elf treuen Aposteln unterwegs war. Wenn wir nun andere Evangelien lesen würden, dann würden wir als nächstes darüber informiert werden, dass Jesus viel betete und auch seine Apostel beten sollten, und Jesus hatte sehr bedrückende Todesangst, seine Apostel aber waren so müde, dass sie einschliefen, und sie wurden erst wach, als dann wirklich Judas Ischariot mit einer großen Menschenmenge ankam, um Jesus zu ergreifen. Im jetzt gerade behandelten Kapitel werden diese Verläufe weggelassen, also dass Jesus in Todesangst betete und die Apostel einschliefen. Der Autor Johannes überspringt dies und berichtet folgendes in den Versen 2 und 3:
Aber auch Judas, der ihn verriet, kannte den Ort; denn Jesus versammelte sich oft dort mit seinen Jüngern.
Nachdem nun Judas die Truppe und von den obersten Priestern und Pharisäern Diener bekommen hatte, kam er dorthin mit Fackeln und Lampen und mit Waffen.
An diesen Versen sehen wir nun den Verrat des Judas Ischariot. Er hatte den Autoritäten angeboten, Jesus für Geld an sie auszuliefern und es war eine Abmachung getroffen worden. Wir werden auch sehen, dass Johannes berichtet, wie etwas sehr Erstaunliches passierte in diesem Moment, denn in den Versen 4 bis 7 steht:
Jesus nun, der alles wusste, was über ihn kommen sollte, ging hinaus und sprach zu ihnen: Wen sucht ihr?
Sie antworteten ihm: Jesus, den Nazarener! Jesus spricht zu ihnen: Ich bin’s! Es stand aber auch Judas bei ihnen, der ihn verriet.
Als er nun zu ihnen sprach: Ich bin’s!, wichen sie alle zurück und fielen zu Boden.
Nun fragte er sie wiederum: Wen sucht ihr? Sie aber sprachen: Jesus, den Nazarener!
Diese ganze große Schar fiel zu Boden. Und da waren gewiss auch einige stramme Burschen dabei, die man nicht einfach mit einem kleinen Windhauch aus den Gleichgewicht bringt. Durch diese Aktion konnte Jesus erkennen, dass Gott ihn immernoch freiwillig den Weg gehen lässt, den er gehen soll zur Rettung der Menschen, die die Wahrheit glauben würden. Jesus war kein Gefangener von Gottes Plan, und Jesus erkannte besonders in diesem Moment, dass er sich sogar darum bemühen muss, alles in Erfüllung gehen zu lassen, was Gott hatte prophezeien lassen. Denn Jesus konnte mit nur einem Ausruf alle Feinde umfallen lassen. Das war für ihn die ideale Gelegenheit zur Flucht, und sein Fleisch reizte ihn natürlich aufgrund der Angst und der Schwere des bevorstehenden Leidens dazu, dieser Situation am liebsten entkommen zu wollen. Und er träumte nicht nur von einer Flucht, sondern sah in diesem Augenblick, dass es ohne Weiteres realistisch war, weglaufen zu können. Aber Jesus floh dann doch nicht, auch wenn ihm klar wurde, dass er es immernoch könnte.
In den Versen 8 bis 11 lesen wir:
Jesus antwortete: Ich habe euch gesagt, dass ich es bin. Wenn ihr nun mich sucht, so lasst diese gehen — damit das Wort erfüllt würde, das er gesagt hatte: Ich habe keinen verloren von denen, die du mir gegeben hast.
Da nun Simon Petrus ein Schwert hatte, zog er es und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm das rechte Ohr ab; der Name des Knechtes aber war Malchus.
Da sprach Jesus zu Petrus: Stecke dein Schwert in die Scheide! Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater gegeben hat?
Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass Petrus das Schwert dann wirklich zurücknahm, als Jesus es befahl. Petrus hätte in übertriebenem Heldenmut am liebsten gekämpft, um Jesus vor der Festnahme zu bewahren, aber offensichtlich war es gar nicht gewünscht. Und so geschah es, dass alle Apostel weglaufen mussten und Jesus ergriffen und gefesselt wurde.
Als nächstes lesen wir die Verse 12 bis 15. Dort steht:
Die Truppe nun und ihr Befehlshaber und die Diener der Juden ergriffen Jesus und banden ihn,
und sie führten ihn zuerst ab zu Hannas; denn er war der Schwiegervater des Kajaphas, welcher in jenem Jahr Hoherpriester war.
Das war der Kajaphas, der den Juden geraten hatte, es sei besser, dass ein Mensch für das Volk umkomme.
Simon Petrus aber folgte Jesus nach, und der andere Jünger. Dieser Jünger war mit dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesus hinein in den Hof des Hohenpriesters.
Wenn in diesem Text von einem anderen Jünger geredet wird, dann meint der Autor Johannes sich selber. Während also alle drei anderen Evangelisten berichten, dass nur Petrus der Schar heimlich hinterher lief, sagt Johannes aus, er wäre zusammen mit Petrus der Schar nachgefolgt. Das nehmen wir jetzt mal einfach zur Kenntnis, dass Johannes sowas erzählt.
In den Versen 16 und 17 lesen wir folgende Worte:
Petrus aber stand draußen vor der Tür. Da ging der andere Jünger hinaus, der mit dem Hohenpriester bekannt war, und redete mit der Türhüterin und führte Petrus hinein.
Da spricht die Magd, die die Tür hütete, zu Petrus: Bist nicht auch du einer von den Jüngern dieses Menschen? Petrus spricht: Ich bin’s nicht!
Wenn man damit vertraut ist, wie andere Evangelisten die dreifache Verleugnung durch Petrus
berichten, dann weiß man, dass jeder andere es fließend berichtet. Hier sehen wir jetzt aber bei Johannes, dass die Magd an der Tür ihn zum ersten Mal fragte, woraufhin er leugnete, und dann ging es erstmal mit anderen Dingen weiter. Da ist man nun auch genötigt, zu entscheiden, welcher Bericht glaubwürdiger ist. Es lohnt sich aber nicht, dass man sich deswegen nun den Kopf zerbricht, denn solche Details sind für unsere ewige Errettung nicht relevant.
In Vers 18 lesen wir weiter:
Es standen aber die Knechte und Diener um ein Kohlenfeuer, das sie gemacht hatten — denn es war kalt — und wärmten sich; Petrus aber stand bei ihnen und wärmte sich.
Dies ist nur ein einfaches Detail, also dass es sehr kalt war und Petrus sich zu den Leuten ans Feuer setzte. Man sollte bedenken, dass es ein sehr großes Grundstück war, welches Kajaphas besaß, also ein großes Haus mit noch größerem Vorgarten. In diesem Vorgarten saß nun auch Petrus. Im Inneren des Hauses aber fand ein ziemlich verkorkster Gerichtsprozess statt, mitten in der Nacht.
In den Versen 19 bis 24 steht geschrieben:
Der Hohepriester nun befragte Jesus über seine Jünger und über seine Lehre.
Jesus antwortete ihm: Ich habe öffentlich zu der Welt geredet; ich habe stets in der Synagoge und im Tempel gelehrt, wo die Juden immer zusammenkommen, und im Verborgenen habe ich nichts geredet.
Was fragst du mich? Frage die, welche gehört haben, was ich zu ihnen geredet habe; siehe, diese wissen, was ich gesagt habe!
Als er aber dies sagte, schlug einer der Diener, die dabeistanden, Jesus ins Gesicht und sprach: Antwortest du so dem Hohenpriester?
Jesus erwiderte ihm: Habe ich unrecht geredet, so beweise, was daran unrecht war; habe ich aber recht geredet, was schlägst du mich?
Hannas hatte ihn nämlich gebunden zum Hohenpriester Kajaphas gesandt.
Jesus merkte hier deutlich an, wenn sie an seiner Lehre interessiert sind, dass sie dann die Leute befragen müssen, welche zuhörten. Denn jetzt im Moment würde es doch gar keinen Sinn machen, ihnen irgendwelche gute Lehre vorzutragen. Sie sind nicht aufmerksam und haben Herzen voll Feindseligkeit. Da lernt doch keiner was!
Leider wurde aber die Äußerung von Jesus als Beleidigung aufgefasst und Jesus wurde entsprechend geschmäht.
Als nächstes betrachten wir die Verse 25 bis 27. Dort steht:
Simon Petrus aber stand da und wärmte sich. Da sprachen sie zu ihm: Bist nicht auch du einer seiner Jünger? Er leugnete und sprach: Ich bin’s nicht!
Da sagte einer von den Knechten des Hohenpriesters, ein Verwandter dessen, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte: Sah ich dich nicht im Garten bei ihm?
Da leugnete Petrus nochmals, und sogleich krähte der Hahn.
Hier sehen wir sozusagen die Vollendung der dreifachen Verleugnung durch Petrus. Johannes vergisst zu erwähnen, dass dieses Erlebnis Petrus zum Weinen brachte, als er merkte, was er eigentlich getan hatte. Das Herz von Petrus brach, als ihm klar wurde, dass er quasi völlig unvermittelt Jesus verleugnet hatte, ohne es kommen zu sehen.
Wie es am nächsten Morgen weiterging, lesen wir in den Folgeversen. Es steht geschrieben in Vers 28 bis 30:
Sie führten nun Jesus von Kajaphas in das Prätorium. Es war aber noch früh. Und sie selbst betraten das Prätorium nicht, damit sie nicht unrein würden, sondern das Passah essen könnten.
Da ging Pilatus zu ihnen hinaus und fragte: Was für eine Anklage erhebt ihr gegen diesen Menschen?
Sie antworteten und sprachen zu ihm: Wäre er kein Übeltäter, so hätten wir ihn dir nicht ausgeliefert!
Die jüdischen Autoritäten mussten Jesus zum römischen Statthalter bringen, um eine Todesstrafe zu erwirken, denn sie konnten nicht einfach nach eigenem Ermessen Menschen töten. Sie brauchten ein durch einen römischen Herrscher ausgesprochenes Todesurteil.
Es ist aber schon sehr beschämend, wenn sie hier sagen: „Wäre er kein Übeltäter, hätten wir ihn nicht gebracht!“ Man sieht daran, dass sie nichtmal einen wirklichen Grund zur Anklage hatten. Sie meinten wohl, ihr gesellschaftlicher Rang würde dazu führen, dass nicht sonderlich viele Fragen gestellt werden. Aber wir werden merken, dass Pilatus sich enorm abgeneigt zeigte.
In Vers 31 und 32 steht:
Da sprach Pilatus zu ihnen: So nehmt ihr ihn und richtet ihn nach eurem Gesetz! Die Juden nun sprachen zu ihm: Wir dürfen niemand töten — damit Jesu Wort erfüllt würde, das er sagte, als er andeutete, durch welchen Tod er sterben sollte.
In anderen Evangelien lesen wir, dass Jesus mehrmals sein Leiden im Voraus angekündigt hatte, und er hatte auch gesagt, dass er in die Hände der Heiden gerät und durch sie getötet wird. Und deshalb will der Autor Johannes hier darauf hinweisen, das dies sich auch erfüllte. Denn die jüdischen Menschen wollten Jesus nicht eigenhändig töten, daher lag es an heidnischen Menschen, ob die Prophezeiungen in Erfüllung gehen.
Wir müssen aber bedenken, dass der Autor Johannes hier nicht erwähnt hat, dass die religiösen Autoritäten aus dem Judentum sich dann dazu entschlossen hatten, Jesus anzuklagen als einen, der sich selber zum König ernannt hat und die Steuer nicht zahlen will, denn das waren die Verbrechen, die nach dem Gesetz der herrschenden Römer den Tod zur Folge haben würden. Und dann hat Pilatus sich dazu entschlossen, Jesus zur Rede zu stellen. Über diesen Verlauf lesen wir folgendes in den Versen 33 bis 37:
Nun ging Pilatus wieder ins Prätorium hinein und rief Jesus und fragte ihn: Bist du der König der Juden?
Jesus antwortete ihm: Redest du das von dir selbst aus, oder haben es dir andere von mir gesagt?
Pilatus antwortete: Bin ich denn ein Jude? Dein Volk und die obersten Priester haben dich mir ausgeliefert! Was hast du getan?
Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde; nun aber ist mein Reich nicht von hier.
Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du also ein König? Jesus antwortete: Du sagst es; ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe; jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.
Hier offenbart Jesus, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist. Das ist eine sehr bemerkenswerte und auch zutreffende Äußerung. Und Jesus in seiner Barmherzigkeit macht Pilatus spezifisch darauf aufmerksam, dass er allein zu dem Zweck in der Welt ist, um die Wahrheit zu reden, und zwar die rettende Wahrheit für jede Menschenseele. Dadurch erhält Pilatus die Möglichkeit, das Evangelium zu erkennen.
Sehr bemerkenswert aber auch ein bisschen traurig ist, wie Pilatus darauf reagierte. Wir lesen in Vers 38:
Pilatus spricht zu ihm: Was ist Wahrheit? Und nachdem er das gesagt hatte, ging er wieder hinaus zu den Juden und sprach zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm!
Pilatus fragte Jesus einfach, was Wahrheit ist. Wahrheit ist alles, was von dem echten Gott ausgeht, dem allmächtigen Schöpfer von Himmel und Erde. Denn allein der, welcher alles erschuf, hat auch genaue Kenntnis über seine eigene Schöpfung und allgemein über alles, was von ihm kommt. Und alles, was dagegen redet oder irgendwas verdreht, das ist Lüge. Wir sehen aber auch, dass Pilatus danach zu den jüdischen Autoritäten ging und betonte, an Jesus keine Schuld zu finden, auch wenn er angeklagt war.
In den letzten zwei Versen wird aber noch eine andere Sache kurz vom Autor Johannes angemerkt. Dabei handelt es sich um die Tradition, dass zum Passahfest das Volk von Jerusalem einen Gefangenen fordern darf, welcher dann ohne Bedingungen die Freiheit erhält. Und Pilatus wollte diese Gelegenheit benutzen, damit das einfache Volk entgegen der Meinung der Autoritäten die Freiheit von Jesus verlangt, und wegen der Tradition wäre das dann unanfechtbar rechtskräftig. Es steht geschrieben in Vers 39 und 40:
Ihr habt aber eine Gewohnheit, dass ich euch am Passahfest einen freigebe; wollt ihr nun, dass ich euch den König der Juden freigebe?
Da schrien sie wieder alle und sprachen: Nicht diesen, sondern Barabbas! Barabbas aber war ein Mörder.
Hier sehen wir, dass die Volksmenge an diesem Tag auch gegen Jesus war. Man könnte im Evangelium des Markus in Kapitel 15 Näheres darüber lesen. Aber auf jeden Fall wird uns bereits durch diese beiden Verse verdeutlicht, dass die Volksmenge lieber einen Mörder haben wollte als einen unschuldigen Diener Gottes.
Und nun sind wir auch schon am Ende des Kapitels angekommen.
Was lernen wir daraus? Und was können wir uns besonders für unsere eigene Nachfolge daraus mitnehmen?
Wir erkennen durch den Inhalt dieses Kapitels, dass Jesus wirklich ganz frei war in seinem Handeln. Er ging freiwillig ans Kreuz und es hätte für ihn die Möglichkeit gegeben, der Situation zu entkommen. Das ist eine besondere Entdeckung, aber abgesehen davon gibt es hier nur die Bestätigung einiger Fakten, die man auch aus anderen Evangelien schon über die Gefangennahme Jesu lernt, und über seine Befragung vor den jüdischen Autoritäten.
Es ist aber auch hochgradig bemerkenswert, wie Jesus vor Pilatus betonte, dass sein Königreich nicht von dieser Welt ist. Das ist etwas, wo man sich mal in Gedanken hineinvertiefen sollte, welch eine große Offenbarung darin steckt, dass das echte Königreich des Messias nicht von dieser Welt ist. Denn die Weisheit, die sich daraus ergibt, lautet: Alles, was fest in dieser Welt und in den Traditionen dieser Welt verwurzelt ist und den Lauf dieser Welt in irgendeiner Form gutheißen würde, das kann unmöglich zum Königreich des Messias gehören, weil das Königreich von Jesus Christus nicht von dieser Welt ist!
Für die eigene Nachfolge können wir uns aus diesem Kapitel die Erkenntnis mitnehmen, dass Gott die Menschen nie in völlig ausweglose Situationen hineinbringt. Wer an Gott hängt, der kommt nicht in Situationen, wo er völlig im Zwang ist. Das hat dann aber auch zu bedeuten, dass man besonders tapfer sein und Mut fassen muss, weil man weiß, dass es letztlich doch an der eigenen Aktivität hängt. Man erkennt das Wesen Gottes dadurch besser, und man kann dadurch ein besseres Gefühl dafür entwickeln, in was für einer Freiheit man sich bewegt, sofern man dem echten Gott treu ist, dem Heiligen Israels. Außerdem können wir uns auch ein Vorbild daran nehmen, dass Jesus in einem ungelegenen Augenblick darauf verzichtete, das Evangelium zu bezeugen, denn als er mitten in der Nacht vor argwöhnischen obersten Priestern stand, da war schon klar, dass es keine Wirkung hat, jetzt ausführlich darüber zu reden. Auch in unserem eigenen Leben sollte es so laufen, wenn wir Leute vor uns haben, die doch sowieso nicht offen sind. Ähnlich wie Jesus können wir dann darauf verzichten, die jetzt erst zu unterweisen, und ihnen nur sagen, dass sie selber nachforschen sollen, wenn es sie wirklich interessiert.
Und nun endet auch dieses Video.
Danke für’s zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!
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