Text zu "Bibellehre - Kapitel 21 im Evangelium des Johannes"
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Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Dieses Video ist für alle interessierten Menschen gemacht worden, die schonmal das Kapitel 21 vom Evangelium des Johannes gelesen haben, aber es nicht so wirklich verstehen konnten. Denn besonders beim Evangelium des Johannes ist es wirklich kein Wunder, wenn man die Worte liest und dann hinterher nur noch mit viel Verwunderung vor der Bibel sitzt, da es in diesem Schriftstück zahlreiche Verse gibt, in denen geistliche Rede vorkommt und die mit weltlichem Denken unmöglich zu begreifen sind. Ich werde aber mein Bestes tun, um die Worte so zu eröffnen, dass auch jeder Mensch, der mit himmlischem Denken überhaupt nicht vertraut ist, es verstehen kann, wenn er wirklich aufmerksam zuhört.
Wir werden uns nun die Verse dieses Kapitels anschauen, und ich benutze dabei die Worte, die man gemäß der Schlachter 2000 Bibelübersetzung vorfindet auf der Internetseite bibleserver.com.
Wir erfahren in diesem Kapitel etwas über ein besonderes Erlebnis einiger Jünger, das in ihrer Wartezeit passierte, also in den Tagen zwischen der Auferstehung des Herrn Jesus und der Ausgießung des Heiligen Geistes. Denn sie hatten von Jesus den Befehl gehört, dass sie friedlich in Jerusalem bleiben und auf die Ausgießung des Heiligen Geistes geduldig warten müssen, und genau das taten sie auch.
Zunächst lesen wir folgendes in den Versen 1 und 2:
Danach offenbarte sich Jesus den Jüngern wiederum am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so:
Es waren beisammen Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und Nathanael von Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern.
Hier werden erstmal nur die Leute aufgelistet,die gerade versammelt waren. Weiterhin steht in Vers 3:
Simon Petrus spricht zu ihnen: Ich gehe fischen! Sie sprechen zu ihm: So kommen wir auch mit dir. Da gingen sie hinaus und stiegen sogleich in das Schiff; und in jener Nacht fingen sie nichts.
Petrus wollte also zum Seegehen und das Gleiche tun, was er vor dem Antreten der Nachfolge beruflich getan hatte. Daran sieht man, dass das Herumsitzen und Warten mit der Zeit den Jüngern langweilig wurde. Sie waren gewiss häufiger im Gebet als früher, aber den ganzen Tag füllte es offensichtlich nicht aus. Erfahrungsgemäß macht das Beten und Nachsinnen auch deutlich weniger Freude, so lange man nicht mit dem Heiligen Geist ausgefüllt ist, daher ist es klar, dass den Jüngern langweilig werden konnte. Deswegen wurde Petrus auch von denen begleitet, deren Namen wir schon gelesen haben. Und sie hatten das Problem, dass sie die ganze Nacht beschäftigt waren, ohne etwas zu fangen. Vermutlich war das immernoch spannender als das Herumsitzen, aber gleichzeitig ist es auch ärgerlich. Man erhofft sich von einem Angelausflug ja eigentlich schon, dass man dann auch Fische aus dem Wasser ziehen wird, besonders wenn man kein Essen mitgenommen hat. Wenn man nämlich ohne Speise losgeht mit der Erwartung, dass man die Fische essen kann, die man fangen wird, dann ist es natürlich schon eine miese Lage, keinen Fang zu landen.
Am nächsten Morgen passierte aber etwas Besonderes, denn wir lesen in den Versen 4 bis 6:
Als es aber schon Morgen geworden war, stand Jesus am Ufer; doch wussten die Jünger nicht, dass es Jesus war.
Da spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein!
Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Schiffes aus, so werdet ihr finden! Da warfen sie es aus und konnten es nicht mehr einziehen wegen der Menge der Fische.
Hier sieht man, dass wahrhaftig der lebendige Jesus ihnen in der Wartezeit ein weiteres Mal begegnete, doch sie hatten es zunächst noch gar nicht bemerkt. Man lernt aber im Evangelium des Lukas in Kapitel 5, dass früher schonmal ein Wunder der selben Art geschehen war, und einem der Apostel wurde es klar, wer dafür jetzt gerade gebetet haben muss, daher lesen wir in Vers 7:
Da spricht der Jünger, den Jesus lieb hatte, zu Simon Petrus: Es ist der Herr! Als nun Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er das Obergewand um sich, denn er war nur im Untergewand, und warf sich in den See.
Vermutlich ist es an diesem Morgen ziemlich schnell ziemlich warm gewesen, aber als Petrus hörte, dass es Jesus sein muss, der da am Ufer steht, warf sich Petrus in den See. Das tat er, weil er schnellstmöglich zu Jesus gelangen wollte, denn die Geschwindigkeit des Schiffs war ihm nicht schnell genug. Und man sieht an diesem Verhalten ganz klar, wie groß die Zuwendung von Petrus gegenüber Jesus immernoch war. Petrus konnte es gar nicht abwarten, endlich wieder Jesus zu begegnen.
Es kamen natürlich auch die anderen mit dem Schiff nach und Jesus veranstaltete dann erstmal mit seinen treuen Jüngern ein kleines Picknick, auch wenn dieses völlig ungeplant war und keiner der Jünger es erwartet hätte. Folgendes lesen wir darüber in den Versen 8 bis 14:
Die anderen Jünger aber kamen mit dem Schiff (denn sie waren nicht fern vom Land, sondern etwa 200 Ellen weit) und zogen das Netz mit den Fischen nach.
Wie sie nun ans Land gestiegen waren, sahen sie ein Kohlenfeuer am Boden und einen Fisch darauf liegen und Brot.
Jesus spricht zu ihnen: Bringt her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!
Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz auf das Land, voll großer Fische, 153; und obwohl es so viele waren, zerriss doch das Netz nicht.
Jesus spricht zu ihnen: Kommt zum Frühstück! Aber keiner der Jünger wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.
Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt es ihnen, und ebenso den Fisch.
Das war schon das dritte Mal, dass sich Jesus seinen Jüngern offenbarte, nachdem er aus den Toten auferweckt war.
Manche Menschen neigen dazu, sich bei dieser Erzählung viel zu stark in die einzelnen Details zu vertiefen und dann zu seltsamen Schlussfolgerungen zu kommen, die auf Krampf Zusammenhänge zeigen sollen, wo eigentlich nichts zusammenhängt, und ich selbst werde in die einzelnen Details gar nicht erst irgendwas Abenteuerliches hinein interpretieren.
Aber ich stelle mir das wirklich angenehm vor, wie das für die Jünger gewesen sein muss, dort am Morgen mit Jesus am Ufer zu sitzen und ein friedliches Picknick zu erleben. Wir haben aber auch gelesen, dass sie sich gar nicht trauten, ihn irgendwas zu fragen, schon gar nicht, ob er wirklich Jesus ist, denn sie wussten es einfach. Und in Vers 14 wird erwähnt, dass dies das dritte Mal war, wo Jesus sich nach der Auferweckung aus den Toten zeigte. Das erste Mal war am Abend direkt nach der Auferstehung, das zweite Mal war 8 Tage später, um Thomas zu überzeugen, und jetzt haben wir noch eine weitere Begebenheit erfahren. Wir können auch durch die Apostelgeschichte sicher sein, dass er sich am Tag der Himmelfahrt nochmal lebendig gezeigt hatte, aber das würde jetzt zu weit gehen.
Lasst uns am besten mal schauen, wie der Tag weiter verlief! Es steht geschrieben in den Versen 15 bis 17:
Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Jonas, liebst du mich mehr als diese? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe! Er spricht zu ihm: Weide meine Lämmer!
Wiederum spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Jonas, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Er spricht zu ihm: Hüte meine Schafe!
Und das dritte Mal fragt er ihn: Simon, Sohn des Jonas, hast du mich lieb? Da wurde Petrus traurig, dass er ihn das dritte Mal fragte: Hast du mich lieb?, und er sprach zu ihm: Herr, du weißt alle Dinge; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe!
Ich hoffe sehr, es ist jedem Mensch bewusst, dass es hier um geistliche Liebe geht, die nichts mit körperlichen Gelüsten zu tun hat. Die Liebe, die Jesus hier meint, besteht in einer besonderen Mischung aus Bewunderung, unerschütterlicher Treue, aufrichtigem Interesse und selbstloser Hingabe.
Wichtig ist hierbei zu bemerken, dass Petrus dreimal gefragt wurde, aber er wird nicht dreimal das selbe gefragt, sondern er bekommt drei Fragen gestellt, von denen jede eine eigene Bedeutung hat.
Zuerst wird er gefragt, ob er Jesus mehr liebt als alle anderen. Und diese Frage hat er schlecht beantwortet. Denn seine Antwort ist so, wie wenn er gesagt hätte: „Nein!“
Er wurde sozusagen gefragt, ob er die größte mögliche Liebe für Jesus in seinem Herzen hat. Da offensichtlich wird, dass dies nicht der Fall ist, stellt Jesus eine Frage mit geringerer Intensität. Jesus fragt ihn nicht mehr, ob er ihn mehr liebt als alle anderen. Jesus fragt nur: „Liebst du mich?“.
Und auch diese Frage beantwortet Petrus schlecht, denn auch diesmal klingt seine Reaktion wie ein Nein. Somit stellt Jesus eine Frage mit noch geringerer Bedeutung. Er fragt Petrus: „Hast du mich lieb?“. Und wenn ich jemanden frage, ob er mich liebhat, dann ist das nicht so bedeutsam, wie wenn ich jemanden frage: „Liebst du mich?“.
Und diesmal beantwortet Petrus die Frage ordentlich, denn seine Antwort ist so viel wert wie ein klares Ja.
Wenn er die erste Frage ordentlich hätte beantworten wollen, hätte er sagen sollen: „Ja, Herr! Ich liebe dich mehr als irgendeinen anderen Mensch auf Erden und sonstwo!“.
Aber das war wohl zu viel erwartet. Und wenn er die zweite Frage ordentlich hätte beantworten wollen, dann hätte er sagen sollen: „Ja, Herr! Ich liebe dich!“
Aber das war nicht das, was er im Herzen hatte, bzw. vielleicht ist es ja doch so, dass Jesus der allerwichtigste Mensch im Leben von Petrus war, aber Petrus schämte sich, das so deutlich in Worte zu fassen, weil es ihm irgendwie komisch vorgekommen wäre, das zu sagen.
Was man bei dem Text ebenfalls beachten muss, sind die Kommentare, die Jesus gibt. Denn diese Kommentare hängen nicht mit der Reaktion von Petrus zusammen, sondern mit der Frage, die Jesus stellte.
Als Kommentar zu der Frage „Liebst du mich mehr als diese?“ sagt Jesus: Weide meine Lämmer.
Wir wissen, dass die an Jesus gläubigen Menschen bereits in Kapitel 10 als Schafe bezeichnet wurden. Ein Lamm ist aber das Jungtier eines Schafes. Ein Lamm ist aber das Jungtier eines Schafes.
Das bedeutet also: Wenn jemand die Kinder einer Gemeinde mit Wissen versorgen und sie ordentlich pflegen will, dann muss das unbedingt ein Mensch sein, der nur allein Jesus in seinem Leben als erstrebenswert ansieht und der sich ohne Makel an Jesus hält. Denn bei dem Versorgen von Kindern gehen die meisten Dinge schief, und nur die Menschen, die wirklich geduldig, rein und edel sind, sind für so eine Aufgabe wirklich geeignet. Würden das alle kapiert haben, hätte es sehr, sehr viele negative Vorfälle auf dieser Welt niemals in den Gemeinden gegeben. Da die Menschen aber eben dies nicht einsehen konnten und vermutlich auch überhaupt nicht wollen, sind natürlich Dinge geschehen, die sehr abscheulich sind, und bei denen sich manch einem von uns sicher der Magen umdreht, wenn man sich der Geschehnisse bewusst wird.
Auf die Frage „Liebst du mich?“ folgt von Jesus der Kommentar: „Hüte meine Schafe!“
Hierbei ist also die Arbeit mit erwachsenen Gläubigen gemeint. Hüten bedeutet aber, dass man aufpassen soll, dass nichts Blödes getan wird. Wenn also jemand ein Mensch ist, bei dem im Leben ein paar weltliche Dinge, die nicht sündig sind, auch eine untergeordnete Rolle spielen und Zeit beanspruchen, aber Jesus spielt trotzdem eine sehr wichtige Rolle im Leben des Menschen, und deswegen wandelt dieser Mensch auch so gut er kann aus eigener Überzeugung in den Geboten, die Jesus verkündet hat, dann ist dieser Mensch jemand, der andere Erwachsene dazu ermahnen darf und soll, ebenfalls in den Geboten zu wandeln und es auch anzusprechen, wenn er bemerkt, dass dies nicht der Fall ist. Es wäre hingegen total bescheuert, wenn ein Mensch an den Sünden anderer herum meckert, der selber ständig Sünden tut! Daher muss man jemand sein, der Jesus wirklich liebt, um die Schafe hüten zu können.
Auf die Frage „Hast du mich lieb?“ kommentiert Jesus: Weide meine Schafe. Mit der Frage spielt Jesus auf einen Mensch an, der Jesus weitesgehend kennt, und ihn schon für wichtig hält, und ihm im eigenen Leben Platz gibt, während aber andere Dinge genau so großen Platz haben und während dem Mensch selbst zu oft Fehltritte passieren, da seine Liebe zu Jesus nicht groß genug ist, um die Motivation dazu zu finden, es besser zu machen. Solch ein Mensch sollte weder die Kinder der Gemeinde versorgen, noch die Sünder ermahnen, sondern das einzige, was er tun kann, um sich nützlich zu machen wenn er will, ist, dass er die Erwachsenen mit Informationen und Gaben versorgt. Alles andere wäre für solch einen Mensch zu anspruchsvoll, weil er mit seiner Sünde und seinem ungefestigten Herzen kein gutes Vorbild wäre. Und wenn jemand kein gutes Vorbild wäre, dann gehört er nicht in eine Vorbildrolle.
Bezogen auf dieses kurze Gespräch zwischen Petrus und Jesus muss man aber auch den Fakt bedenken, dass große Liebe großes Heil bedeutet, und kleine Liebe wird einen Mangel an Heil bewirken. Deswegen ist es eigentlich nur geringfügig erschreckend, wenn wir entdecken, was Jesus als nächstes zu Petrus zu sagen hat. Es steht geschrieben in Vers 18 und 19:
Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wohin du wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst.
Dies aber sagte er, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen werde. Und nachdem er das gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach!
Die Äußerung von Jesus ist hochgradig geheimnisvoll. Man kann das in viele verschiedene Richtungen interpretieren, wenn man deuten will, was Jesus damit meint. Petrus wird ganz offenkundig die Kontrolle verlieren und angeleitet sein von Menschen, die stärker sind als er. Vermutlich hat das zu bedeuten, dass er in religiöse Gruppen hineingezogen wird und dann von anderen verdrängt wird, die dort selbst Älteste und oberste Leiter sein wollen. Das erklärt dann auch, warum Jesus spezifisch sagt: „Folge mir nach!“
Jesus ermahnt zur persönlichen Nachfolge. Petrus soll sich nur auf ihn konzentrieren. Das wäre die Lösung für den bedauerlichen Verlauf, der Petrus hier angekündigt wurde.
Als nächstes lesen wir die Verse 20 bis 24. Dort steht:
Petrus aber wandte sich um und sah den Jünger folgen, den Jesus liebte, der sich auch beim Abendmahl an seine Brust gelehnt und gefragt hatte: Herr, wer ist’s, der dich verrät?
Als Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: Herr, was ist aber mit diesem?
Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!
Daher kam nun dieses Wort auf unter den Brüdern: Dieser Jünger stirbt nicht! Und doch hat Jesus nicht zu ihm gesagt, er sterbe nicht, sondern: Wenn ich will, dass er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an?
Das ist der Jünger, der von diesen Dingen Zeugnis ablegt und dies geschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist.
Diese Worte sprechen eigentlich für sich. Johannes war heimlich Jesus und Petrus nachgelaufen, weil er wissen wollte, worüber sie reden. Jesus aber sagte nur über Johannes, dass es niemanden zu interessieren braucht, welches Ende ihn ereilen wird.
Im letzten Vers steht dann nochmal ein Schlusswort, ähnlich wie in Kapitel 20. Diesmal lautet das Schlusswort folgendermaßen gemäß Vers 25:
Es sind aber noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; und wenn sie eines nach dem anderen beschrieben würden, so glaube ich, die Welt würde die Bücher gar nicht fassen, die zu schreiben wären. Amen.
Dieses Schlusswort ist durchaus angemessen. Durch den Name Jesus können bis zum heutigen Tag große Dinge bewirkt werden. Und wer alles aufschreiben würde, was allein schon durch den Name Jesus auf Erden passierte, der würde sein Leben lang nicht fertig werden.
Ich möchte auch noch kurz anmerken, wenn wir uns fragen, was uns dieses Kapitel nun eigentlich für die eigene Nachfolge nützen soll, dass wir besonders durch das Gespräch zwischen Petrus und Jesus dazu inspiriert werden, unsere eigene Herzenshaltung zu prüfen. Wenn ihr euch mal an die Stelle von Petrus denkt und euch überlegt, wie ihr auf die drei Fragen geantwortet hättet und aus welchem Grund eure Antwort so lauten würde, dann könnt ihr viel besser erkennen, wo ihr mit Jesus steht.
Und jetzt, wo wir auch bei diesem Video zu einem Ende kommen, gibt es hier auf diesem Kanal den Zustand, dass zu jedem einzelnen Kapitel aus den Evangelien ein Video vorhanden ist. Von nun an besteht theoretisch für keinen Mensch mehr die Not, Bibelworte aus den Evangelien zu lesen und dann mit einem Fragezeichen über dem Kopf dazusitzen. Zumindest dann nicht, wenn dieser Mensch Internetzugang hat und die deutsche Sprache beherrscht. Denn es ist alles so erklärt worden, wie es den Werten des Reiches der Himmel entspricht und das Wirken von Jesus Christus eröffnet. Und dies ist enorm nützlich, denn wir können Jesus nur ähnlich werden, wenn wir alles verstehen, was er gesagt und getan hat. Und ich sage nicht aus mir selbst heraus, dass wir so werden sollen wie Jesus, sondern Jesus brachte höchstpersönlich zum Ausdruck, dass jeder Jünger so werden soll wie der Meister, um vollendet zu sein. Und auch die Apostel haben an einigen Stellen ihrer Briefe zum Ausdruck gebracht, dass wir werden sollen wie Jesus in allen Belangen. Denn Paulus sagt im Brief an die Römer in Kapitel 8 in Vers 29, dass Jesus viele Brüder bekommen soll, deswegen sind die zum Glaube gerufenen Menschen dazu bestimmt, dem Sohn Gottes gleichgestaltet zu werden, und das beschreibt eben den Prozess, Jesus ähnlich zu werden. Petrus drückte es in seinem ersten Brief in Kapitel 2 in Vers 21 auf die Art aus, dass er sagte: Wir sollen den Fußstapfen von Jesus nachfolgen, weil Jesus uns ein Vorbild hinterlassen hat. Und Johannes sagt in seinem ersten Brief in Kapitel 2 in Vers 6, dass jeder, der Jesus erkennt, auch verpflichtet ist, so wie Jesus zu wandeln. Es steht sogar in der Offenbarung an einer Stelle, dass wir genau so überwinden müssen, wie Jesus überwunden hat. Durch diese Anhaltspunkte sollte soweit klar sein, dass es eigentlich immer nur darum geht. Jesus hat alles ideal vorgemacht, und das Ende seines Wandels war die Auferweckung aus den Toten zum ewigen Leben. Wenn auch wir zu ewigem Leben auferweckt werden wollen, dann ist es unverzichtbar, dass wir alles so tun, wie Jesus es tat, und ihm angehören, weil er für uns bezahlt hat mit seinem Blut. Man kann aber wirklich nur alles tun, was Jesus tat, wenn man seine Taten und seine Worte kennt. Das ist der Grund, warum alle Evangelien aufgeschlüsselt wurden. Sie zeigen uns das, was wir nachahmen sollen. Und nun, da dieses große Projekt vollendet wurde, kann man sich die Videos allezeit anschauen, sooft man will, bis die Worte des Sohnes Gottes nicht nur verfügbar sind von außen, sondern sogar im Inneren, weil man alles im Herzen hat, was Jesus veranschaulichte.
Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!
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