Text zu "Der menschliche Wolf im Schafspelz"

Link zum Video: https://youtu.be/K9tF82SrtBo

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist! 

Ich will im Rahmen dieses Videos ganz spezifisch über die sogenannten Wölfe im Schafspelz reden, vor denen Jesus uns warnen wollte und von denen die Welt überquillt. Denn solange man kein Feigling ist, kann man ja die echten Wölfe sofort erkennen und auch angemessen auf sie reagieren, aber bei denen, die sich verkleiden, gestaltet sich die Sache schwierig. Ein echter Wolf steht nämlich für einen Mensch, der mit offenkundiger Bösartigkeit auftritt, aber ein Wolf im Schafspelz steht für einen Mensch, der ganz sanftmütig und unschuldig daherkommt, obwohl die Ziele, die er erreichen will, ebenfalls zutiefst bösartig sind. Diese Wölfe im Schafspelz sind teils schwer zu erkennen, daher muss vor ihnen intensiver gewarnt werden.
Und einige Dinge, die ich in diesem Video erzähle, habe ich früher schonmal an anderer Stelle erzählt, aber ich denke nicht, dass es schaden wird, diese erneut anzumerken, da sie wirklich wichtig sind.

Wenn man einen Mensch vor sich hat, der einen durch bösartige Verhaltensweisen dazu drängen will, gotteslästerliche Entscheidungen zu treffen, so weiß man gleich zu Beginn, dass man es hier mit einem offensichtlichen Wolf ohne Verkleidung zu tun hat. Das sind zum Beispiel Menschen, die uns verunsichern wollen durch Verhöhnung und entwürdigende Kommentare, oder durch endlosen Zweifel und ständige Kritik, die nicht vernunftbasiert ist, Hauptsache, sie haben was zum Meckern. Das können auch Menschen sein, die uns Gewalt androhen oder uns unserer Lebensgrundlagen berauben wollen, wenn wir nicht tun, was sie verlangen. Aber als Jesus-Nachfolger, wenn wir dem gleichen Gott dienen, dem Jesus dient, wissen wir, dass unser Vater größer ist als alle und dass niemand widerstehen kann, gegen den er seine Hand ausstreckt. Darum rufen wir zu Gott und fürchten uns nicht vor der Bösartigkeit der offenkundigen Wölfe. 
Wir müssen standhaft bleiben, wenn wir Schmach zu ertragen haben, die durch unverschämte Kommentare und herablassende Gesten zu uns kommt. In solchen Fällen dürfen wir uns nicht aus der Liebe herausreißen lassen, und wir dürfen auch nicht schwach in unserer Gesinnung werden, egal wie viel man uns böse Unterstellungen macht, die gar nicht realistisch sind. Genauso darf man nicht manipulierbar sein dadurch, dass man meint, dem gegenüber etwas beweisen zu müssen, denn auch durch diese Eitelkeit hat sich schon so mancher Mensch zu äußerst unsinnigen Handlungen motivieren lassen von jemandem, der doch offensichtlich keine positiven Absichten verfolgte. Wenn aber eine ernstzunehmende Bedrohung unseres Lebens vorliegt, dann müssen wir unseren Vater im Himmel um Hilfe bitten und diese Sache im Gebet in seine Hand legen.

Man kann auch besonders leicht die Fassung bewahren im Umgang mit unverschämten Leuten, wenn man schon im Herzen darauf vorbereitet ist, wie sie sich allgemein aufführen in ihrer Niedertracht. Ein Mensch könnte auf dich zukommen und zu dir sagen, dass du zu pessimistisch über alles denken würdest und könnte sich viele Argumente ausdenken, warum diese böse Sache angeblich unbedenklich oder nötig sei, die du um der Gebote Gottes willen ganz klar verweigerst. Ein Mensch könnte dich auch dadurch fangen, dass er dich fragt, ob du dir gar keine Sorgen um deine Verwandten machst, die angeblich auch davon profitieren würden, wenn du dich auf einen leichtfertigen Lebenswandel einlässt und nicht mehr so streng mit dir selbst seist beim Halten der Gebote und dem darauf basierenden Ablehnen aller gotteslästerlichen Dinge. Ein Mensch könnte dich aber auch als Verschwörungstheoretiker beschimpfen und dich in übelster Weise verspotten, besonders dann, wenn er ein Zeugnis darüber hört, dass die ganze Welt böse ist und von schrecklichen Menschen an der Spitze regiert wird, die zum Großteil wissentlich dem Teufel dienen und ihn teils sogar anbeten. 
Aber in den meisten Fällen erlebt man es, dass jemand wie ein Wolf auftritt und sein Gegenüber mindestens mit Worten zerreißen will, indem er ihm das Gefühl gibt, völlig dumm zu sein. Es gibt eine unübersehbare Anzahl Menschen, die sich deine Meinung nicht deshalb anhören, weil sie ein neutrales Gespräch oder einen einfachen Austausch wünschen, sondern die dich nur deshalb fragen, weil sie deine Antworten danach zu Unsinn erklären wollen. Sie wollen deine Argumente hören, damit sie diese Argumente dann verbal zertreten können, selbst wenn es Sinn macht. Es geht ihnen von Anfang an gar nicht darum, fremdes Denken zu verstehen, um es zu tolerieren, oder deine Erklärungen zu hören, um sich belehren zu lassen. Es geht ihnen viel mehr darum, all das kaputt zu machen, worauf dein Denken basiert, damit du letzten Endes gar nichts mehr hast, worauf du deine eigenen Entscheidungen stützt, sodass du ihren Worten folgen wirst, als ob sie alles besser wüssten. Dabei wird es aber nicht selten der Fall sein, dass deine eigenen Argumente nur in niederträchtiger Weise verhöhnt oder mit Lügen scheinbar widerlegt wurden. Man muss leider gerade in einer bösen Weltzeit wie der unseren davon ausgehen, dass man sehr oft angelogen wird, und wer meint, er würde von allen seinen Mitmenschen immer nur die Wahrheit gesagt bekommen, der macht sich selbst etwas vor.

Und wenn man nun in die Lage kommt, dass man durch anfechtende Worte davon abgebracht werden soll, an dem festzuhalten, was man als richtig erkannt hat, dann muss man sich um Himmels willen darauf konzentrieren, dass man das eigene Wertdenken nicht geringachtet. Du solltest jemanden, der dich überzeugen will, dein Ablehnen der Sünde sei für dich falsch, auf keinen Fall für jemanden halten, der schlauer ist als du, sondern du solltest ihn für jemanden halten, der sich sehr unverschämt benimmt, da er keine Rücksicht auf dein Denken nimmt und den du nicht damit durchkommen lässt, dass er dir alles kaputt machen will, worauf du dein Leben gegründet hast, weil dir überzeugende Gründe vorliegen und weil es außerdem Gottes Worte sind, auf die du vertraust, und nicht die Worte irgendeines eingebildeten Menschen.

Auch eine andere Sache muss man bedenken, damit man nicht untergeht, besonders im Umgang mit Menschen, die ganz offensichtlich wie Wölfe auftreten, aber nicht weil sie deinen Körper zerreißen wollen, sondern dein gedankliches Fundament. Wenn man zur eigenen Meinung stehen will, dann darf man niemals den schwerwiegenden Fehler machen, dass man darum besorgt ist, was der andere über einen denkt. Ob der andere Respekt vor einem hat oder nicht. Ich will ja jetzt nicht erst anfangen, ausführlich davon zu reden, dass Jesus niemals Ehre bei Menschen gesucht hat, während wir seinem Vorbild nachfolgen sollten, denn darüber wurde in anderen Videos schon geredet, aber ich muss den Fakt ansprechen, dass jeder Mensch sich sehr viel leichter dazu verleiten lässt, die Nachfolge nur halbherzig zu leben, wenn er gleichzeitig das Ziel verfolgt, von anderen Menschen respektiert zu werden und von anderen Menschen wahrgenommen zu werden als einer, der ganz in Ordnung ist und mit dem man gut klarkommt. Ich sage euch in Wahrheit: Wenn es um Dinge geht, die wirklich wichtig sind, dann muss man schon so tapfer sein, dass man keine Kompromisse eingeht und sich lieber beleidigen und auslachen lässt, als die eigenen wichtigen Werte aufzugeben. Wenn es dir egal ist, was andere über dich denken und wie sie dich verspotten, dann ist es leichter, an deinen Ansichten und Entscheidungen festzuhalten. Und aufgrund der leicht zu beobachtenden Tatsache, dass das Verhalten vieler Menschen auf Dauer ziemlich ungehalten und wetterwendisch ist, erweist sich sowieso jede Hoffnung, allezeit Annahme bei den Menschen dieser Welt sicher zu haben, als unerfüllbarer Wunsch.

Man kann zwar einen Mensch all die Dinge reden lassen, die er reden will, aber man muss aufpassen, dass unvorsichtige Worte, oder offenkundige Lügen, oder verblendete Worte, oder irgendeine andere Art von Aussagen mit sehr fragwürdigem Inhalt, nicht das eigene Herz verpesten. Wenn einer versucht, dir seine Meinung unbedingt aufzuzwängen, dann sagt man als Jesus-Nachfolger allgemein, dass ein böser Geist dahintersteht. Und ob ihr diese Aussage nun ernstnehmt oder nicht, so will ich euch dennoch dazu ermutigen, dass ihr im Gespräch mit anderen Menschen euer Denken nicht etwa darauf ausrichtet, was ihr jetzt als Reaktion sagen könntet, um ihnen zu gefallen oder sie zu besänftigen, besonders nicht bei offenkundigen Wölfen. Denn wer sich unter Menschen mit tyrannischem Verhalten demütigt, der macht grundsätzlich immer einen schweren Fehler und dabei kommt niemals etwas Gutes heraus. Und als Jesus-Nachfolger hat man sowieso nicht die Aufgabe, Tyrannen gehorsam zu sein, sondern man hat die Aufgabe, um Gottes willen Jesus gehorsam zu sein und nicht zu einem Knecht sündiger Menschen zu werden.
Und wenn man sich dazu entschließt, in seinem Leben künftig die Gebote von Gott in die Tat umzusetzen, die man vorher ignorierte, so wird man dabei einige sehr seltsame Blicke und schamlose Kommentare von seinen Mitmenschen ernten, sollte sich dadurch aber ebenfalls nicht verunsichern lassen. Man muss sogar von Anfang an fest damit rechnen, dass Derartiges mehr als nur einmal passieren wird.

Das waren jetzt Dinge, die wichtig sind für den Umgang mit sprichwörtlichen Wölfen ohne Verkleidung. Aber über die sprichwörtlichen Wölfe, die sich als Schafe verkleidet haben, muss noch viel mehr gesagt werden.
Und ich beginne damit, dass ich zur Erinnerung den Bibelvers aus der Bergpredigt von Jesus vorlese, wo er spezifisch vor derartigen Menschen warnt. Es steht geschrieben im Evangelium des Matthäus in Kapitel 7, Vers 15:

Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind!

Obwohl Jesus hier spezifisch falsche Propheten erwähnt, gilt dieser Spruch im Grunde genommen für jeden Mensch, der dir im Leben begegnet, also dass du zuerst mal sichergehen musst, ob es sich bei dieser Person nicht etwa um einen Wolf im Schafspelz handelt. Das ist es, was man beherzigen sollte, um nicht in abscheulichen Lebenssituationen zu landen. Ohne Jesus ist es bereits wichtig, aber mit Jesus verliert es längst nicht an Wichtigkeit, sondern die Wichtigkeit dieser Warnung wird sogar noch größer für den, der versucht, auf dem schmalen Pfad zu wandeln, den nur wenige finden. Denn wer diese bedeutsame Warnung nicht ernstnimmt und nicht bewahrt, der wird, nachdem er dem Fürst dieser Welt entrissen wurde, weil er nun als Eigentum von Jesus Christus zählt, erfolgreich von einem Wolf im Schafspelz dazu verführt werden, eben doch wieder zu sündigen. Und dadurch darf der alte Eigentümer, der Fürst dieser Welt, sein Eigentum wieder einklagen und bekommt es auch zurück, denn die Herrschaft des Fürsten dieser Welt basiert auf der Sünde, und alles, was die Sünde tut, steht ihm als Eigentum zu. Je zahlreicher und schwerer die Sünden dessen sind, der eigentlich Jesus nachfolgen will, desto mehr Macht bekommt der Fürst dieser Welt wieder über das Leben dieses Menschen.

Und am leichtesten kann der Mensch eben dadurch zu falschem Verhalten verleitet werden, dass er sich die Redensart von Menschen gefallen lässt, die mit glatten Worten verführerisch reden. Es gibt auch andere Stellen in der Bibel, die uns vor sowas warnen, denn im Buch der Sprüche liest man in Kapitel 26, Vers 24 und 25:

Mit seinen Lippen verstellt sich der Hasser, und in seinem Herzen nimmt er sich Betrügereien vor.
Wenn er schöne Worte macht, so traue ihm nicht, denn es sind sieben Gräuel in seinem Herzen.

Mit der Berücksichtigung dieser Warnung ist man gut beraten. Ein Mensch kann schöne Worte reden und dabei trotzdem ein Betrüger sein. Diese Verse beschreiben nichts Anderes als das Auftreten der Wölfe im Schafspelz.

Eine Sache gibt es aber auch, die man über Wölfe im Schafspelz allgemein wissen sollte:
Es nützt überhaupt nichts, wenn ein Verführer, der dich von deinem an Gottes Wünschen orientierten Wandel abbringen will, von dir belehrt wird, denn in seinen Augen ist von Anfang an alles falsch, was du zu ihm sagen wirst. Er ist für den Gedanke gar nicht offen, dass du feststehende Dinge aussprichst, die zur Rettung dienen und daher festgehalten werden müssen. Darum bemühe dich nicht, so jemanden ausführlich zurechtzuweisen oder ihm tiefgehende Erklärungen zu geben, sondern erkläre ihm lediglich grundlegend das echte Evangelium, falls er es noch nie gehört hat, und lasse ihn dann in seiner Widerspenstigkeit und Blindheit umhertaumeln, wie es ihm wohlgefällt, wenn er meint, er wäre so viel schlauer als das, was man von Gott lernt. 
Man kann mit Wölfen im Schafspelz nicht richtig umgehen, indem man sich Mühe gibt, sie zu belehren. Solche Leute verfolgen sowieso immer nur ihre eigene Agenda. Und wenn von ihnen Zustimmung kommt, ist die meistens nur geheuchelt.

Es gibt auch Menschen, die auftreten wie Wölfe im Schafspelz und ihr Ziel dadurch erreichen wollen, dass sie deine Freunde werden und am Anfang erstmal gar nicht versuchen, dich zu schlechten Dingen zu überreden. Sie werden eine Zeit lang wie gute Freunde wirken. Und wenn sie dich emotional an einen bestimmten Punkt gebracht haben, nämlich soweit, dass dir die Freundschaft im Herzen etwas bedeutet und du sie nicht verlieren willst, dann beginnen sie plötzlich damit, dich zu Dingen zu motivieren, die vorher nie zur Debatte standen. Und dies geschieht dann unter dem Vorwand, dass es die Freundschaft stärken würde oder dass es ihnen persönlich angeblich viel bedeuten würde, wenn man so handelt, wie sie es sagen. Diese Masche ist unfassbar dreist, aber gleichzeitig nicht allzu selten, und man sollte ein Bewusstsein darüber haben, dass es eine unbekannt große Anzahl Menschen gibt, die sowas tun. Gleichzeitig können auch deine Feinde zu deinen Freunden hingehen und deine Freunde dazu überreden, dass sie heimlich den Feinden dienen, indem sie ihre Sympathie, die sie bei dir haben, ausnutzen, um dich auf die Art zu Fall zu bringen, die deine Feinde begehren. Manche Menschen, auch wenn sie uns als Freunde gelten, sind bestechlich oder leicht einzuschüchtern und werden sich daher unter Druck dann plötzlich nicht mehr wie Freunde benehmen.

Eine ganz andere Art, wie Wölfe im Schafspelz auftreten, um ihre bösen Ziele zu erreichen, besteht darin, dass sie eine Verbesserung versprechen, die sie gar nicht vorhaben einzuleiten. Das ist eine häufig eingesetzte und oft auch wirksame Strategie dieser Bösewichte, die sich als Schafe verkleidet haben, obwohl sie innerlich reißende Wölfe sind. Sie wollen andere Menschen zerstören, aber sagen ihnen das nicht ins Gesicht, sondern sie tun ihnen Böses an mit der Behauptung, es würde dem Wohl der Menschen dienen und sie würden es doch nur gut meinen und es würde sich ja auch um ganz vernünftige und hilfreiche, notwendige Maßnahmen handeln. Und sie reizen Menschen dazu, Dinge zu tun, die einfach nur falsch sind, indem sie sagen: „Wenn das getan wird, gibt es dafür besondere Vorteile!“ Und dann tun die Menschen es, fordern ihre Vorteile ein und erleben, dass die Vorteile entweder überhaupt nicht gegeben werden, oder dass es ihnen nur kurz gegeben wird und man es ihnen dann sofort wieder wegnimmt und neue Forderungen stellt, und dann geht das gleiche böse Spiel von vorne los. Und die größte Dreistigkeit dieser Art der Wölfe im Schafspelz besteht darin, dass sie fordern, man soll nicht so viel über alles nachdenken, sondern man soll ihnen pauschal vertrauen, und man soll guten Willen von ihnen erwarten. So reden sie, während sie durch allerlei Täuschungen und leere Versprechungen Menschen zerstören wollen. Das ist die pure Bösartigkeit, die da geschieht unter dem Vorwand der Fürsorge und Wohltätigkeit. Es gibt sogar einige Menschen, die auftreten wie Wölfe im Schafspelz, indem sie den Leuten eine riesige Angst einjagen und ihnen gleichzeitig vorgaukeln, große Retter zu sein, die ihnen nun Schutz bieten vor dieser Sache, mit der sie die Leute eingeschüchtert haben. Und dann beuten sie die Menschen aus oder führen sogar Menschen in eine Selbstzerstörung unter dem falschen Vorwand, es müsse so gemacht werden, weil man Angst haben muss, wenn man es nicht macht. Das ist alles extrem bösartig, funktioniert aber leider bei der Menschheit insgesamt immer wieder.

Andere Wölfe im Schafspelz haben vielleicht irgendwann früher mal in ihrem Leben einen wirklich guten Wandel gehabt und haben alles abgelehnt, was böse ist, aber dann kam immer mehr Druck in ihr Leben, bis sie es nicht mehr aushielten und dem Druck nachgegeben haben. So verfielen sie dem Bösen durch ihr Versagen. Und diese Menschen wollen sich ihr Versagen nicht eingestehen, deswegen tun sie jetzt so, als wäre alles nur positiv und wundervoll, was sie Böses tun. Sie nennen  Böses gut mit großer Begeisterung, weil sie andere Menschen in den selben Abgrund hinabreißen wollen, in den sie selber gefallen sind. Das brauchen sie zur Beruhigung ihres kaputten Gewissens, dass sie andere in den gleichen Abgrund reißen können, denn wenn das bei anderen auch passiert, wie es mit ihnen passierte, dann meinen sie, es wäre nicht weiter schlimm. Aber natürlich geben sie das nach außenhin nicht zu, sondern sie reden extrem befürwortend über Dinge, die man eigentlich vermeiden sollte, und durch die geschauspielerte Begeisterung, die von leichtgläubigen Menschen als echt gedeutet wird, erreichen auch sie ihre bösen Ziele durch ein Auftreten, das vergleichbar ist mit einem Wolf im Schafspelz. Es könnte aber genau so passieren, dass jemand sehr viel Geld oder geheime Dienstleistungen erhält als Belohnung dafür, dass er ganz erbaulich und sanft über eine Sache redet, als wäre sie gut, obwohl sie eigentlich sehr böse ist. Das sollte man auch nicht vergessen.

Am übelsten sind aber im Grunde genommen die Wölfe im Schafspelz, denen es so enorm an Verstand mangelt, dass sie nichtmal fähig sind, die Bedeutung ihrer eigenen Taten moralisch einzuordnen in den eigenen Gedanken.
Und es ist bei jedem, der es durchschaut, kaum zu ertragen, wie weit das alles geht. Denn es gibt wahrhaftig Menschen, die genauso handeln wie Wölfe im Schafspelz, aber die eine so extrem verdrehte und gottlose Moral in ihren Gedanken verfestigt haben, dass die sich inmitten ihres bösen Treibens ernsthaft selbst überzeugen können, sie würden die ganze Zeit Gutes tun.

Ein paar Individuen gibt es in dieser Welt, die sich selber als Helden und Weltverbesserer fühlen, wenn sie andere Menschen zur Untreue gegenüber Gottes Gesetz überreden. Dabei sind sie so unterwegs, dass sie nach einem gewissen Beute-Schema ein paar Menschen ausfindig machen, welche ein weiches Gemüt haben und zwar Jesus annahmen, aber keine Standfestigkeit haben, sondern sich leicht umentscheiden, wenn man sie professionell vollquatscht. Dieses professionelle Vollquatschen beruht darauf, den Jesus-Nachfolger sehr stark zu verunsichern und ihn dazu zu bringen, zu denken, er hätte bisher ausschließlich schlechte Informationen bekommen und würde auf Lügen vertrauen, wenn er die Dinge redet, die er lernte. Derartig auftretende Menschen, die mit Verunsicherungstaktiken die Ungefestigten einwickeln wollen, sind Wölfe im Schafspelz, da sie meistens gar nicht als freche oder bedrohliche Leute daherkommen, sondern ganz weich reden, ganz behutsam und ruhig und sanft, um dadurch den Opfern das Gefühl zu geben, dass hier einer sei, der es doch gut mit ihnen meint und ihnen aus ihrer Verwirrung heraushilft, um sie zu versorgen. Es existiert wahrhaftig so mancher Wolf im Schafspelz in dieser Welt, der auf eine rein emotionale Art mit dir reden wird, indem er so tut, als würde er nur dein Bestes wollen, als wäre er sehr besorgt um dich und würde daher unbedingt wollen, dass du dich nicht allzu intensiv in den Glaube hineinvertiefst, damit es dir besser ginge und auch er sich keine Sorgen mehr um dich machen müsse.
So eine Taktik wirkt viel häufiger, als man es vielleicht erwartet. Wenn jemand, der ein verwerfliches Ziel erreichen will, auf eine ganz weiche Art, mit lieblich anmutender oder herzlicher Stimme redet, dann fühlt sich der Zuhörer bzw. die Zuhörerin gut aufgehoben, fühlt sich angenommen und gut behütet, und lässt sich daher auf die Worte ein, die gesagt werden. Und wenn nun ein solcher Wolf zu einem im Herzen nicht gefestigten Mensch sagt, dass Gott uns doch liebt und ein liebender Gott weder Ermahnungen noch Gebote geben würde, da er seine geliebten Kinder doch nie belasten würde, und dass alle Texte der Bibel lediglich Sinnbilder sein würden und dass es schlecht sei, sich in irgendeiner Weise im Glaubensleben anzustrengen, dann ist das oftmals ziemlich wirkungsvoll. Besonders, wenn auf diese Art mit einem Mensch geredet wird, der sich selbst immer als Opfer fühlt und die ganze Zeit wartet, dass jemand ihm in seiner Opfermentalität tröstend zur Seite steht, weil es doch endlich passieren müsse, dass man gesagt bekommt, wie wertvoll und schön man doch ist. Bei Leuten mit solcher Mentalität nimmt es immer ein finsteres Ende, wenn ein Wolf im Schafspelz mit weichen Worten und verfänglicher Sanftmut daherkommt. 
Der Wolf im Schafspelz schafft es dann sogar, einen anfänglich an die Wahrheit vom Himmel gläubigen Mensch dazu zu treiben, dass dieser sich dafür schämt, eigenständig zu denken, Worte im Geist zu prüfen und in der Heiligung des Lebenswandels vorangegangen zu sein. Wenn dich aber einer wegen deiner eifrigen Suche nach Unverfälschtheit zermürben will, dann fliehe vor ihm, denn das ist die beste Entscheidung! Und als ein in göttlicher Weisheit unterrichteter Mensch, der das Böse durchschaut, merkst du spätestens an dem Punkt, wo du dazu motiviert wirst, dich für dein eigenständiges Denken und Nachforschen zu schämen, dass du hier gerade einen Scharlatan vor dir hast, der dich in die Finsternis leiten will. Solche Übeltäter, die sich als Diener des Lichts ausgeben, muss man meiden. 
Aber es gibt Leute, und zwar eine ziemlich große Menge, die nicht in Weisheit wandeln wollen, sondern die immer das machen, was gesagt wird und die sich so fühlen, als wären sie grundsätzlich auf Anleitung von Menschen angewiesen. Solche plappern einfach alles nach, ohne sich wirklich persönlich damit zu identifizieren, selbst wenn sie wirklich die Wahrheit gehört haben. Und wenn dann ein sanfter Wolf im Schafspelz daherkommt, der sie zu überzeugen versucht, werden sie schnell schwach und können gar nicht an dem festhalten, was sie sich angeeignet hatten. Ein derartiges Prinzip findet immer wieder statt, wenn ein Mensch die Gebote Gottes halten will. Man kann darauf warten und fest damit rechnen, sobald man angefangen hat, den richtigen Weg zu gehen um Gottes willen, dass dann Leute kommen werden, die dich davon abbringen wollen. Der Teufel lässt sein Eigentum nicht gerne los und mag es überhaupt nicht, wenn im Namen des Königreiches von Jesus Christus sein Eigentum beschlagnahmt wurde, sondern er will es unbedingt wiederhaben. Er sitzt nicht einfach jammernd da, wenn ihm etwas genommen wurde, sondern er wird sofort aktiv und ist unermüdlich damit beschäftigt, das Eigentum, welches ihm gehörte, zurückzuerlangen. Er holt sich zurück, was ihm unterlag. Und er hat viele Tricks auf Lager. Er ist nicht dumm. Einer seiner heftigsten Tricks ist aber wirklich das Benutzen von Wölfen im Schafspelz. Das ist der Grund, warum Jesus die Menschen deutlich vor denen warnte, die inwendig wie reißende Wölfe sind. Wenn der Fürst dieser Welt den Mensch nicht dadurch behalten kann, dass er diesen Mensch dazu treibt, Jesus völlig abzulehnen, dann macht der Fürst dieser Welt es auf die Art, dass er jemanden dorthin schickt, der falsch über Gott und Jesus redet und mit schnuckeligen Worten den Mensch einwickelt, der sich falsch belehren lässt. So meint man, zu Jesus geleitet zu werden, und wandelt in Wahrheit doch die ganze Zeit weiter in der Finsternis.

Und wo ich nun all diese Dinge erwähnt habe, die hoffentlich eine Hilfe sind, um Wölfe im Schafspelz zu erkennen, will ich außerdem eine Sache erzählen, die euch noch deutlicher und nachvollziehbarer vor Augen führen soll, wie man sich die Wölfe im Schafspelz in der Realität ungefähr vorstellen muss.
Eine Frau, die als Flugbegleiterin arbeitete, ging eines Tages wie üblich ihrer Arbeit nach, um die Reisenden im Flugzeug zu bedienen. Und wie sie nun durch die Reihen geht, sieht sie dort einen gutaussehenden, kräftigen Mann sitzen, und neben ihm am Fenster ein jugendliches Mädchen. Und das jugendliche Mädchen sah so aus, als wäre sie echt fertig. Die Flugbegleiterin sagte: Dieses Mädchen sah aus, als wäre es gerade durch die Hölle gegangen. Und die Flugbegleiterin begann, das jugendliche Mädchen anzusprechen und fragte, ob es ihr nicht gut geht und ob sie vielleicht etwas zu trinken haben will. Das Mädchen aber reagierte überhaupt nicht, und der kräftige, gutaussehende Mann, der neben ihr saß, sprach: „Sie braucht nichts.“
Und der Flugbegleiterin kam dieser ganze Zustand sehr verdächtig vor, und sie spürte, dass hier etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. Darum tat sie Folgendes: Sie schrieb einen Zettel, auf dem sie fragte, was los ist und ob sich das Mädchen in Gefahr befindet, und diesen Zettel legte sie in die Bord-Toilette. Danach ging sie hin zu dem kräftigen Mann, neben dem das Mädchen saß, und drängelte das Mädchen so lange, dass sie sich wenigstens das Gesicht waschen soll, weil sie so schlecht aussieht, bis der Mann neben ihr müde wurde, es zu ertragen und sie zur Toilette schickte. So ging das Mädchen zur Toilette und fand den Zettel und schrieb eine Antwort, ließ den Zettel liegen und setzte sich danach wieder an ihren Sitzplatz neben den kräftigen Mann und schwieg. Da ging die Flugbegleiterin zur Toilette und fand die Antwort, wo das jugendliche Mädchen geschrieben hatte, dass sie in Gefahr ist und dringend Hilfe braucht. Und die Flugbegleiterin veranlasste, dass am Ort der Landung ein paar Polizisten warten würden, die den kräftigen Mann und das jugendliche Mädchen in Gewahrsam nehmen. Und als die Maschine landete, geschah es so. Und als das jugendliche Mädchen fern von dem kräftigen Mann verhört wurde, erzählte sie ihre Geschichte.
Dieser Mann hatte sie zwangsprostituiert. Und sie beschrieb, wie diese Sache ganz harmlos begann, denn als sie noch ihr normales Leben hatte, da kam dieser Mann eines Tages zu ihr und war sehr freundlich, machte ihr Komplimente und redete mit einer sehr sanften und weichen Stimme zu ihr. Und sie war fasziniert davon und hatte das Gefühl, bei ihm gut aufgehoben zu sein und endlich jemanden gefunden zu haben, der sie liebt wie sie ist, der ihre Schönheit erkennt und der gut mit ihr umgeht, und die beiden waren bald in einer Liebesbeziehung. Und die Eltern wurden darauf aufmerksam und erlaubten es, sie nahmen überhaupt keinen Anstoß daran, dass da ein deutlich älterer, erwachsener Mann mit ihrer jugendlichen Tochter ein Pärchen bildet. Und die beiden verbrachten Zeit miteinander, der gutaussehende kräftige Mann und das jugendliche Mädchen, und der Mann hörte nicht auf, lieblich mit ihr umzugehen und sie wie auf Händen zu tragen und ihr mit schönen und weichen Worten zuzureden. Dann kam irgendwann die Zeit, in welcher der Mann den Wunsch äußerte, mit dem Mädchen zusammen eine eigene Wohnung zu nehmen, damit sie noch mehr Zeit für einander haben. Und das Mädchen war begeistert davon und wollte mit ihm gehen, denn sie war bis über beide Ohren in diesen Mann verliebt, der so sanftmütig und gütig mit ihr umging. Und es geschah, dass sie zusammen wohnten. Und das Mädchen fühlte sich weiterhin geliebt und war in Schwärmerei und Freude. Und dann kam ein Tag, an dem der Mann zu ihr sagte, dass ein Freund kommt, und dass sie mit diesem Geschlechtsverkehr haben soll, dem kräftigen Mann zuliebe. Also das Mädchen sollte mit einem fremden Mann geschlechtlichen Umgang haben, und ihr vermeintlicher Geliebter sagte zu ihr: „Wenn du mich wirklich liebst, dann wirst du das für mich tun!“
Und sie liebte ihn, darum tat sie, was er von ihr verlangte. Nun war es aber so, dass dies nicht das einzige Mal blieb, wo sie sowas tun musste, sondern die Tage, in denen sowas von ihr gefordert wurde, wurden immer häufiger. Und als sie dann eines Tages sagte, dass sie das nicht mehr machen will, da wurde ihr vermeintlicher Geliebter sehr zornig, und er drohte ihr Gewalt an, und wenn sie nicht willig war, wurde sie von ihm geschlagen. Und sie war zu dieser Zeit schon weit weg von zu Hause und hätte keinen Ort gehabt, wohin sie hätte fliehen können, und sie war auch emotional völlig an diesen Mann gebunden, der sie nun schlecht behandelte und sie zwangsprostituierte, und sie tat alles, was von ihr verlangt wurde, denn sie hatte in sich eine seltsame Mischung aus Angst und Liebe. Wenn ich hier aber „Liebe“ sage, dann meine ich Liebe dem Fleisch gemäß, nicht dem Geist gemäß! So lebte sie als Prostituierte unter der Gewalt dieses Mannes, von dem sie dachte, er würde sie lieben, und die Dinge, die von ihr verlangt wurden, wurden mit der Zeit immer abartiger und schändlicher. Und dies alles nahm seinen immer extremer werdenden Lauf bis zu dem Tag, an dem die mutige Flugbegleiterin ihre Befreiung ermöglichte.

Anhand dieser Geschichte, die sehr gut offenbart, wie böse unsere Welt ist, merkt man ganz besonders, was Jesus mit Wölfen meint, die in Schafskleidern daherkommen. Denn der Mann kam in das Leben des Mädchens als ein toller Liebhaber, fast wie ein strahlender Ritter, aber er hatte eine böse Agenda, und all die Liebkosungen und Wohltaten dienten im Endeffekt nur dem Ziel, das potenzielle Opfer in eine Situation der völligen Ausweglosigkeit und Schande hineinzuführen, aus der es dann nicht mehr rausfinden würde. Deswegen ist ein gesundes Misstrauen sowohl mit als auch ohne Jesus in dieser Welt unbedingt nötig. Wer aber nicht mit Jesus persönlich geht, sondern einem Wolf im Schafspelz das eigene Herz hingegeben hat, der wird ewiges Leben niemals finden. Denn ewiges Leben und Bewahrung vor dem Bösen gibt es nur für die, die im Wort der Wahrheit stehen.

Und es ist aus himmlischer Sicht übrigens auch nichts falsch daran, Übeltäter, die sich als Wohltäter verkleidet haben, offen zu tadeln. Wenigstens ein einziges Mal. Wenn man aber ein Mensch ist, der sich bemüht, in anderen immer etwas Gutes zu finden, weil man grundsätzlich mit der Erwartung auf jeden Einzelnen schaut, dass er unschuldig sein muss und unschuldige Absichten mit seinen Worten verfolgen würde, dann würde es natürlich umso schwieriger sein, nicht auf Wölfe im Schafspelz hereinzufallen. Und in gleichem Maß würde es auch Überwindung kosten, zu so jemandem, wenn man von ihm überredet werden soll, zu sagen: „Das ist böse, was du gerade tust!“
Das kriegen viele nicht hin, weil sie ja ungern anderen etwas unterstellen wollen und manchmal auch Angst vor den möglichen Reaktionen der Leute haben.
Ich meine: In der Bibel wird an einer Stelle betont, dass im Grunde genommen überhaupt kein Mensch auf dieser Welt gut ist, also dass es in dem Sinne keine guten Menschen gibt, aber aus dem eigenen Herzen heraus neigt der Mensch ja trotzdem dazu, das Gute in anderen zu suchen und festzulegen, dass es doch gute Menschen auf der Welt geben muss. Denn die Menschen meinen von Natur aus immer, schlauer als Gott zu sein. Aber dem Bösen entkommen werden nur die, welche in Weisheit wandeln, anstatt dem eigenen Herz zu huldigen.

Und nun kommt meine sehr ausführliche Warnung vor den sprichwörtlichen Wölfen zu ihrem Ende.
Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Text zu "Bemerkenswerte Zitate vom Buch Henoch"

Text zu "Das Buch Henoch - Die gefallenen Engel und die Nephilim"

Text zu "Bibellehre - Die Jahre der Könige von Juda"