Text zu "Die größte Liebe des Menschen zu Gott"

Link zum Video: https://youtu.be/pe6S_P89P8U

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist! 

Ich möchte durch besondere Worte aus der Bibel in diesem Video spezifisch darauf aufmerksam machen, dass man die Menschen, die Gott mehr als alles andere lieben, zweifellos daran erkennen wird, dass sie bereit sind, absolut alles hinzugeben. Und besonders in einer Zeit der schrecklichsten Bedrängnis werden sich genau solche Leute als treu erweisen und lassen sich niemals von den Feinden Gottes zu irrsinnigen Entscheidungen verleiten. Wenn nun wir selber echte Männer und Frauen Gottes sein wollen, dann sollte für uns selber das Ziel darin bestehen, genau diese Hingabe zu leben, auch in den allerschwierigsten Tagen. Und man findet in der Bibel einen Bericht, wo für die Menschen, die Gott lieben, die Tage ganz besonders schwierig waren. Darüber ist früher schonmal hier auf dem Kanal geredet worden, aber ich bin mir nicht zu schade, diese Sache jetzt noch ein weiteres Mal aufzuzeigen.

Es gab mal eine Zeit, da war die ganze bekannte Welt von einem König aus Babel beherrscht, und dieser hieß Nebukadnezar. In jenen Tagen war das Judentum der einzige echte Weg zu dem lebendigen Gott, der die Himmel und die Erde gemacht hat, weil zu dieser Zeit Jesus noch gar nicht auf der Erde gewesen war. Der König von Babel aber, der über alles herrschte, hat zu seiner Zeit ein sehr idiotisches Gesetz eingeführt, welches alle Menschen ausnahmslos zu halten hatten, auch die Juden. Und dieses Gesetz sah so aus, dass Nebukadnezar eine große goldene Statue hatte aufbauen lassen und jedem Bürger die unbedingte Pflicht auferlegte, sich anbetend vor dieser Statue niederzuwerfen, als wäre es eine Gottheit. Man machte es damals so, dass man eine sehr laute Musik ertönen ließ, wenn es wieder Zeit war, sich vor der Statue niederzuwerfen. Und es gab keinen, der sich gemäß dem gültigen Gesetz des Landes dieser Verpflichtung entziehen konnte, die Statue anzubeten. Wenn aber jemand sich weigern würde, sich selbst vor der Statue niederzuwerfen, so hatte man dafür die Todesstrafe festgelegt. Denn der König hatte einen großen Feuerofen bereitgemacht, und wenn irgendwer sich vor der Statue nicht niederwerfen würde, so würde man diesen jemand ergreifen und ihn in diesen brennenden Ofen werfen, damit er bei lebendigem Leib verbrennt.
Nun stellt euch mal bitte diese Situation vor! Wir leben heute nicht unter genau diesem selben Zustand, aber es hat diesen Zustand ganz real gegeben und es lebten zu dieser Zeit Menschen, deren Mentalität auch nicht großartig anders war als die Mentalität der Menschen in der jetzigen Zeit. Auch damals gab es Männer mit Familie, die ihre Frauen und Kinder zu versorgen hatten. Auch damals gab es Menschen, die ihren eigenen Arbeitsplatz nicht verlieren wollten oder sich ein eigenes Unternehmen aufgebaut hatten, um dessen Überleben sie kämpfen. Auch damals gab es Menschen, die sehr unzufrieden waren mit der Anweisung des Königs, aber die sich trotzdem allem unterwarfen.
Es lebten aber auch drei jüdische Männer, deren Verhalten in dieser lebensgefährlichen Situation ganz anders war als das der breiten Masse. Denn in der breiten Masse gab es zu dieser Zeit sehr viele Menschen, die sagten: „Ach, was soll’s! Dann werfe ich mich eben vor der Statue nieder, ist doch keine große Nummer und tut auch nicht weh!“ und andere sagten: „Ich kann mich ja nur körperlich vor der Statue niederwerfen, aber die Statue in meinen Gedanken trotzdem verachten, denn dann wird Gott schon merken, dass ich kein Diener dieser Statue bin!“ und wieder andere sagten vielleicht: „Ich verstehe zwar, wie einer dazu kommen kann, zu behaupten, dass es eine gotteslästerliche Tat wäre, wenn ich mich vor dieser Statue niederwerfe, aber ich muss doch an mich selber und an meine Familie denken! Und der König hat doch auch Macht! Ist denn nicht jede Regierung von Gott eingesetzt, damit sie uns sagt, was wir zu tun haben? Das ist doch Gottes Wille!“
Aber die drei Männer, welche Freunde des Propheten Daniel gewesen sind, ließen sich nicht auf solche verkorksten Gedankenspiele ein. Sie liebten Gott. Und zwar den echten, lebendigen Gott. Und sie wussten ganz genau, dass in den heiligen zehn Geboten von Gott gesagt wird: Man soll niemals irgendwelche menschengemachten Bildnisse anbeten. Und ihnen war bewusst, welch ein großes Gewicht es hat, dass die zehn Gebote heilig sind. Jedes einzelne von ihnen. Außerdem regt sich Gott ja im Gesetz auch an vielen anderen Stellen über Götzendienst auf und bringt seine Abscheu dem gegenüber deutlich zum Ausdruck. Wer Gott liebt, der nimmt immer Rücksicht darauf, was Gott auf dem Herzen hat. Und wir haben heutzutage durch eine Schrift, welche es in diesen Tagen für die Menschen noch gar nicht gegeben hatte, nämlich dank der Offenbarung Jesu Christi durch Johannes sogar die Garantie, dass Götzendienst an sich bereits schlimm genug ist, um deswegen in den ewigen Feuer- und Schwefelsee zu fallen. Dieses Detail war den drei Männern noch gar nicht bewusst, aber ihr Wissen reichte schon soweit, dass sie sich deutlich darüber im Klaren gewesen sind, wie sehr Gott jeden Götzendienst verabscheut und auch alle Akte, die irgendwie mit Götzendienst zu tun haben.
Weil nun die Liebe dieser drei Männer zu Gott so groß war, haben sie sich sogar im Angesicht der Todesstrafe, die auf sie wartete, und trotz all des sozialen Drucks, den sie erlebten, weil sie die einzigen innerhalb einer sehr großen Menschenmenge gewesen sind, die anders handeln als der Rest, dem König widersetzt. Die laute Musik ertönte, aber diese drei Männer haben sich nicht niedergeworfen. Denn sie hörten nicht auf das Geschwafel der Heuchler, die damals sagten: „Das ist doch nicht so schlimm! Gott versteht das schon!“
Die Männer wussten, dass das körperliche Niederfallen vor einer Statue eindeutig Götzendienst ist, unabhängig von den Gedanken des Menschen, der es tut. Und sie verweigerten den Götzendienst, obwohl sich die breite Masse bereitwillig niederwarf. Und es wurde dem König berichtet, und er ließ sie ergreifen und zu dem Feuerofen führen, damit sie bei lebendigem Leib verbrannt werden. Und bevor er sie hineinwerfen würde, gab er ihnen noch ein letztes Mal die Gelegenheit, dass sie sich vor der goldenen Statue niederwerfen dürfen, und wenn sie es jetzt tun würden, dann würde man sie nicht töten.
Könnt ihr euch vorstellen, wie es sich angefühlt haben muss, in solch einem Moment zu sein?
Man steht in der Nähe des brennenden Feuerofens und ist kurz davor, hineingeworfen zu werden. Und die einzige Möglichkeit, von den Menschen in Ruhe gelassen zu werden, würde darin bestehen, dass man nun etwas Gotteslästerliches tut und sich somit an dem heiligen Schöpfer versündigt. Das muss ein außergewöhnlicher Druck gewesen sein! Und umso erstaunlicher ist es, wie diese drei Männer reagierten, als der König ihnen sagte, sie sollen sich vor der Statue niederwerfen, um zu überleben, und dass es doch keinen Gott gäbe, der sie retten könnte. Ihre Reaktion auf diese Worte lautete folgendermaßen gemäß dem Buch des Propheten Daniel in Kapitel 3, Vers 16 bis 18:

Sadrach, Mesach und Abednego antworteten und sprachen zum König: Nebukadnezar, wir haben es nicht nötig, dir darauf ein Wort zu erwidern. 
Wenn es so sein soll — unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten, und er wird uns bestimmt aus deiner Hand erretten, o König! 
Und auch wenn es nicht so sein soll, so wisse, o König, dass wir deinen Göttern nicht dienen und auch das goldene Bild nicht anbeten werden, das du aufgestellt hast!

Diese Reaktion ist absolut heftig! Die drei Männer haben gesagt, dass Gott sie ohne jeden Zweifel retten kann, aber selbst wenn Gott sie nicht retten will, so war es den drei Männern immernoch lieber, verbrannt zu werden und qualvoll zu sterben, als dass sie ein Leben führen müssen, wo sie zum Sündigen verpflichtet sind, indem sie sich vor einer goldenen Statue niederwerfen! Das haben diese Männer wirklich so gesagt, und es kam aus tiefstem Herzen. 
Ich weiß nicht, mit was für Augen ihr selbst diese Situation anschaut, aber ich als Jesus-Nachfolger will ebenfalls eine so große Treue zu dem echten Gott erweisen. Ich werde nicht sündigen. Und wenn Übeltäter mich deswegen umbringen, weil ich die Sünde nicht begehe, die sie von mir fordern, dann ist es für mich das geringere Übel als das Missachten des Gesetzes meines geliebten Vaters im Himmel! Gott kann Rettung über meine Situation befehlen. Und wenn er dies tut, dann werde ich unaufhaltsam gerettet, und kein Mensch auf Erden, egal wie mächtig er auch sein mag, kann dies dann verhindern. Wenn aber mein Gott mich nicht retten will, so ist auch dies eine Entscheidung von ihm, die ich so hinnehme. Denn ich kenne sein Herz und weiß, dass er mich liebt, auch wenn ich hier in der Welt Elend erleide. Denn hier in dieser Welt ist sowieso alles böse, aber ein ewiges Heil wartet erst noch, und dieses wird Gott seinen Kindern gerne geben. Deswegen werde ich genau so handeln wie diese drei Männer, die auch eine ungeteilte Liebe für den allein wahren Gott, also für den Vater von Jesus Christus, den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs in ihren Herzen hatten.

Und man muss diese Strafe, die den drei Freunden von Daniel gegeben wurde, auch mal in ihrer Grausamkeit betrachten. Diese Strafe war extrem! Wenn hingegen jemand uns damit bedrohen würde, dass er uns eine große Geldstrafe auferlegt oder uns mehrere Wochen lang ins Gefängnis stecken wird, sofern wir ein neu eingeführtes Gesetz nicht befolgen, wo uns eine gotteslästerliche Pflicht auferlegt werden soll, dann ist das harmlos im Vergleich zu der Strafe, die die drei Freunde von Daniel zu erwarten hatten. Ich gehe so weit, zu behaupten, dass jeder sich schämen muss, der sich selbst zu fein ist, um eine Geldstrafe oder eine Gefängnisstrafe zu erdulden um der Liebe zu Gott willen. Denn den drei Freunden von Daniel stand etwas weitaus Schrecklicheres bevor, nämlich bei lebendigem Leib verbrannt zu werden, aber sie haben trotzdem Gottes Gebote eingehalten und sich nicht beeinflussen lassen. Sie waren bereit, zu sterben, damit sie nicht gegen den sündigen, der über ihr ewiges Leben entscheiden wird. Und ich sage, dass genau dies das Vorbild ist, welches man als Jesus-Nachfolger braucht, sobald eine Landesregierung ein Gesetz einführt, das gegen Gottes Werte verstößt. Das muss nicht nur der Fall sein, wenn wir gezwungen werden sollen, eine Statue anzubeten. Es würde auch gelten, wenn man uns zwingen will, Zaubermittel in unseren Körper injizieren zu lassen oder Jesus als unseren Retter zu verleugnen zugunsten einer Religion, die Teile aus allen anderen Religionen in sich selbst vereinen will.

Wo ich aber schon angefangen habe, anhand der Bibel aufzuzeigen, welches Verhalten die Männer Gottes hatten, als die menschliche Regierung des Landes ihnen gotteslästerliche Pflichten auferlegen wollte, möchte ich nun noch ein anderes Beispiel behandeln, welches wir im neuen Testament finden, genauer gesagt in der Apostelgeschichte.

Es ist so, dass Gott in einer übernatürlichen Offenbarung den Aposteln Petrus, Jakobus und Johannes bestätigt hatte, dass Jesus sein Sohn ist und dass man auf Jesus hören muss, denn dies ist der Wille Gottes. Und Jesus hatte kurz vor seiner Himmelfahrt die Anweisung gegeben, dass sein Evangelium beginnend in Jerusalem in der ganzen Welt verkündigt werden muss, damit alle davon hören und sich entscheiden können, ob sie das annehmen und festhalten wollen oder ob sie es verwerfen. Und diese Aufgabe, die Jesus gab, wurde dann auch von den Aposteln und einigen Jüngern ausgeführt. Dummerweise bewirkte das aber den Zorn der Führungspersönlichkeiten des jüdischen Volkes, die Jesus ohne wirkliche Ursache hassten, und deshalb wurden Petrus und Johannes gefangen genommen und geschlagen. Aber die Apostel hörten nicht auf, das echte Evangelium von Jesus Christus zu verbreiten, und es geschahen auch Zeichen und Wunder, und es gab immer mehr Juden im Volk, die anfingen, fest an Jesus zu glauben. Da wurden die Apostel Petrus und Johannes schonwieder gefangen genommen, denn es war ihnen von Menschen befohlen, dass sie sofort damit aufhören sollen, über Jesus zu reden. Das war eine Anweisung von Leuten, die Autorität in der Welt hatten. Es war eine verpflichtende Anweisung von Führungspersönlichkeiten. Und wie Petrus und die anderen, die gerade bei ihm waren, darauf reagierten, das zeige ich euch nun gemäß den Worten im fünften Kapitel. Dort liest man ab Vers 27:

Und sie brachten sie und stellten sie vor den Hohen Rat; und der Hohepriester fragte sie 
und sprach: Haben wir euch nicht streng verboten, in diesem Namen zu lehren? Und siehe, ihr habt Jerusalem erfüllt mit eurer Lehre und wollt das Blut dieses Menschen auf uns bringen! 
Aber Petrus und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen! 
Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr umgebracht habt, indem ihr ihn ans Holz gehängt habt. 
Diesen hat Gott zum Fürsten und Retter zu seiner Rechten erhöht, um Israel Buße und Vergebung der Sünden zu gewähren. 
Und wir sind seine Zeugen, was diese Tatsachen betrifft, und auch der Heilige Geist, welchen Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen.

Wie man an diesen Worten sieht, hatte Petrus überhaupt keine Angst und kannte auch gar keine Zurückhaltung, wenn es darum ging, den wahren Wille Gottes zu berücksichtigen. Manche Menschen, wenn sie in dieser Lage gewesen wären, hätten vielleicht gesagt: „Also diese ganzen Schwierigkeiten, die wir jetzt wegen dem Willen Gottes erleiden, sind mir ehrlich gesagt zu unangenehm! Ich glaube, ich lasse es lieber bleiben!“ und andere hätten vielleicht gesagt: „Naja, wenn die Hohenpriester und Schriftgelehrten sagen, wir dürfen nicht weitermachen, dann ist das schon so einzuhalten. Sie haben doch Autorität und werden von der Volksmenge auch respektiert, also fügen wir uns lieber ihrem Willen und denken nicht mehr daran, dass wir gemäß Gottes Wille die Anweisungen von Jesus befolgen sollten. Dann haben wir wieder Frieden und können unserem Alltagsleben normal nachgehen!“
Petrus wusste vermutlich in diesen Tagen schon, dass jeder Feigling am Ende in den ewigen Feuer- und Schwefelsee geworfen wird und dass es daher für einen Jesus-Nachfolger ein Ding der völligen Unmöglichkeit ist, feige zu handeln und Gottes Wille zu vernachlässigen, nur damit man weniger Drangsal von den Menschen zu erwarten hat. Deswegen stellte er sich ohne Furcht vor die Menschen, die ihn bedrängten und bevormunden wollten, um ihn davon abzubringen, Gottes Wille zu tun, und sagte zu ihnen: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!“
Das war seine Reaktion, und diese Reaktion war geistlich bewertet genau richtig. Denn das ist der schmale Weg, der ins Leben führt und den nur ganz wenige finden, dass man sich mit dem eigenen Herzen so sehr an Gottes Wille klammert, dass man absolut jede Drangsal und jedes Ärgernis aus der Welt erduldet, nur um Gott nicht enttäuschen zu müssen.

Allerdings verbreiten unverständige und lauwarme Christen, die von dem Gott Israels, also von dem allein wahren Gott, nichts wissen, in ihren Bekanntenkreisen besonders heutzutage die falsche Belehrung, dass man gefälligst ungefiltert alles auszuführen hat, was die Regierung sagt, weil das angeblich im Brief an die Römer in Kapitel 13 so befohlen wird. 
Ich will jetzt nicht schonwieder damit anfangen, zu erklären, dass wir nicht an Paulus glauben sollen, sondern an Jesus, aber ich will für alle, die es noch nie gehört haben, deutlich erklären, warum es keine einzige Stelle in der Bibel gibt, die uns befehlen würde, wir sollten uns von einer menschlichen Regierung oder sonst irgendwem zur Sünde zwingen lassen. 
Bei den Worten, die Paulus in Kapitel 13 im Brief an die Römer schrieb, da geht es darum, dass er die Juden deutlich darin ermahnt, keinen gewaltsamen Aufstand gegen die Römer zu organisieren und die notwendigen Ärgernisse wie das Bezahlen von Steuern und Zollgeldern zu ertragen. Denn das Land Juda war damals von römischen Streitmächten besetzt. Und die Juden ärgerten sich sehr darüber und wollten ihr Land lieber selber regieren, anstatt sich von den Römern alles vorschreiben zu lassen und ihnen Abgaben zu leisten. Deswegen hatten viele von ihnen die feststehende Absicht im Herzen, sich mit großer Gewalt und rücksichtsloser Aggression in einem unerbittlichen Kampf gegen die römischen Soldaten zu erheben. Und derartige Gewalttaten sind niemals im Sinne Gottes, deswegen hat Paulus sich mehrmals bemüht, also nicht nur um Brief an die Römer, sondern auch an anderen Stellen, den Juden und allen anderen gläubig gewordenen Menschen aus den Heidenvölkern diesen unsinnigen Gedanke auszureden, dass sie eine blutige Revolution organisieren wollen, um die Herrschaft über ihr Land wieder in die Hände zu bekommen. Denn wenn wir Gottes Volk sind, dann ist es für uns streng genommen gar nicht mehr von Interesse, wer genau die weltlichen Belange gerade verwaltet, die das Land unseres aktuellen Aufenthalts betreffen, so lange es uns bei alldem noch möglich ist, ein stilles und Gott wohlgefälliges Leben zu führen, also so lange wir nicht gezwungen sind, gegen Gottes Gesetz zu verstoßen. Wir sollen gar keine Leute sein, die in weltlichen Systemen eine herrschende Stellung haben wollen, sondern wir sollen uns darum kümmern, dass Gott Ehre empfängt, dass der Name Jesus bekannt bleibt und dass die Gebote Gottes von uns nicht übertreten werden. Das ist soweit alles, um mehr müssen wir uns nicht kümmern. Deswegen wäre jeder körperliche Kampf gegen die momentan als Herrscher geltenden Menschen des Landes ein Akt der Sinnlosigkeit. Darum geht es in Römer 13, aber es geht ganz sicher nicht darum, dass wir absolut jede Anweisung der Regierung wie hirnlose Zombies auszuführen hätten, auch wenn sie gegen Gott ist und uns die Garantie gibt, in die Hölle zu kommen. Denn das wäre Menschenfurcht auf Kosten der Gerechtigkeit vor dem Angesicht Gottes, und eine derartige Furcht soll kein Jesus-Nachfolger und keine Jesus-Nachfolgerin haben.

Als echter Jesus-Nachfolger bzw. echte Jesus-Nachfolgerin hält man lieber das ein, was vom Himmel ist, als das einzuhalten, was von dieser Welt ist.
Und wenn die drei Freunde von Daniel, die sich völlig an Gottes Gesetz gebunden hatten, keinen Götzendienst leisteten, obwohl es ein neu eingeführtes Gesetz ihres aktuellen Heimatlandes war, weil ein Mensch bereits wegen Götzendienst definitiv in die Hölle fällt, dann dient uns das als Vorbild.
Und wenn Petrus sich nicht an das gebunden hat, was Menschen wollen, die autoritäre Stellung haben, sondern nur allein an das, was Gott will, und wenn Petrus kein Feigling war, als es darum ging, den falschen Anweisungen der Herrschenden zu widerstehen, weil jeder Feigling ganz sicher in der Hölle landen wird, dann dient auch das als Vorbild.

Das ist es, was ich durch das heutige Video nochmal ausführlich erwähnen wollte.
Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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