Text zu "Heilsgedanken in der echten Nachfolge Jesu"

Link zum Video: https://youtu.be/2TThZNdMaXA

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist! 

Dies ist das planmäßig letzte Video des Kanals. Ich habe die Inhalte des Kanals angemessen vervollständigt, damit jeder Mensch, der nach Wahrheit dürstet, alle Dinge aus der Bibel lernen kann, die der Rettung der Seele und dem Erlangen von Weisheit dienen, und dabei geht es wohlgemerkt um die Weisheit, die aus Gott ist und nicht aus Menschen. Nun aber bin ich mit allem fertig, was geplant war zur Vervollkommenung des Kanals. Und ich sage euch ganz ehrlich: Ich bin dankbar, dass ich ab jetzt keine Videos mehr machen muss. Ich habe alles vollendet, was gut ist für eine gläubige Menschenseele, und es ist für mich eine Befreiung, dass ich mich ab jetzt nicht mehr herumplagen muss mit einem bösartigen und unbelehrbaren Geschlecht, das ständig den eigenen Gedanken nachgeht. Denn ich habe zwar durchaus einige Danksagungen im Kommentarbereich gesehen, die mir auch positiv in Erinnerung bleiben, aber noch häufiger erhielt ich Verhöhnung, Niedertracht, Schmähungen, Beleidigungen, furchtbare Unterstellungen, Verachtung und reichlich Anfechtung als Reaktionen auf alles, was es hier zu lernen gibt. Diese Ärgernisse bleiben mir künftig erspart, indem ich einfach zur Ruhe komme und die Herrlichkeit Tag für Tag genieße, die bei mir wohnt, weil ich Jesus liebe und das Gesetz Gottes, das von Moses überliefert wurde, genau so einhalte, wie Jesus es vormachte. Und wäre es nach meinem König Jesus gegangen, hätte ich sogar schon zeitiger aufhören sollen. Denn die Erklärung aller vier Evangelien war von ihm nicht befohlen, sondern ich musste darum bitten, dies tun zu dürfen. Ich wollte es tun, weil ich die Gewissheit haben wollte, dass alles wirklich ordentlich erklärt wurde, und es wurde vom Himmel geduldet. Jetzt aber ist es wirklich genug. 
Für die zwei oder drei, maximal vier Menschen aber, denen die Worte dieses Kanals ins Herz gefallen sind und die es bedauern werden, wenn hier nichts Neues mehr hochgeladen wird, möchte ich im Rahmen dieses letzten Videos noch ein paar Worte sagen, die ihre Herzen hoffentlich stärken, aber sie auch vorbereiten sollen, damit sie den schmalen Weg bis zum Ende gehen können, der zum Leben führt und den nur wenige finden, wie Jesus es gesagt hat. Dieser Weg ist unter den Menschen dieser Welt verhasst. Und es ist nicht wirklich davon auszugehen, dass sich dies jemals ändern würde. Es wäre die größte Überraschung aller Zeiten, wenn dieser Weg Anerkennung bei einer Vielzahl Menschen fände. Und das muss man wissen, wenn man auf dem Weg bleiben will. Man muss wissen, dass man einen Weg erwählte, den die meisten Menschen verabscheuen und ständig verlästern und anfechten auf sehr viele unterschiedliche Arten. Und die häufigsten Anfechtungen kommen von falsch indoktrinierten Heuchlern des Glaubens, die sich auf den Quatsch aus ihren Lehrbüchern viel zu viel einbilden oder einfach meinen, allgemein schlauer und besser informiert zu sein. Manche fechten es durch weltlich logisches Denken an, andere benutzen Zitate von renommierten Persönlichkeiten aus Religion und Wissenschaft und vermuten hinter derartigen Menschenworten eine besonders große Beweiskraft. Aber nach Gott suchen sie nie. Es geht den einzelnen Menschengruppen immer nur darum, die eigene Agenda durchzudrücken und dadurch an Einfluss und Macht zu gewinnen. Wer aber Jesus nachfolgt, dem geht es darum, frei zu sein von diesem Wahnsinn und im Vorhof zum Tempel des allein wahren Gottes stehen zu dürfen. Darauf bereitet Jesus uns vor, indem er uns Anleitung schenkt, in die selben Worte hinein, die er selbst einhielt, damit wir werden wie er. Denn wer Jesus nachfolgt, soll sich niemals sündigen Menschen irgendwelcher Art unterordnen, um sich von ihnen vorschreiben zu lassen, woran man ihrer Meinung nach zu glauben hat, sondern nur Jesus höchstpersönlich soll, so wie Gott es ihm gegeben hat, uns anführen, und wir müssen uns gegenüber Jesus belehrbar zeigen, nicht gegenüber der Schlangenbrut. Jesus ist auch heute in unserer aktuellen Zeit immernoch damit beschäftigt, dass er seine eigenen Schafe aussondert aus allen Völkern, denn er sucht seine Schafe und schaut wirklich überall nach, ob sich in die Mitte verschiedenster sündiger Menschen vielleicht eines seiner Schafe verirrte. Die anderen aber, die nicht seine Schafe sind, gehen ihn nichts an und werden nie und nimmer auf ihn hören. Sie hören nur auf die versteckte Bösartigkeit ihrer eigenen Herzen und überzeugen sich selbst trotzdem davon, tolle Menschen zu sein. Das sind solche, die sich in religiöse Gruppen eingliedern oder nach verweichlichten Gemeinden suchen oder sich sogar für ein völlig gottloses Leben entscheiden. Seine Schafe aber hören allein auf ihn. Niemand kann sie dazu bewegen, irgendwas Anderes zu glauben als das, was Jesus sagt, weil ihr Glaube für sie kein Hobby ist, das sie unterhalten soll, und auch kein Ventil, um neue Kraft zu schöpfen für die Bewältigung des Alltags, oder um Geld und Ruhm zu erarbeiten, sondern für die Schafe von Jesus, dem Messias Israels, sind seine Worte absolut alles, was überhaupt Wert hat, und sein Gott ist der einzige, den man jemals als Gott anerkennen würde. Da Jesus aber eine gewaltige Königsherrschaft von seinem Gott bekam, hat er die notwendige Macht, um seine Schafe sammeln zu können. Jetzt kommt es nur noch darauf an, ihre Aufenthaltsorte ausfindig zu machen und sie zu ziehen.

Und ich sage denen, die aufmerksam zuhören: Es ist sehr gut, sich durch die Erklärungen auf diesem Kanal belehren zu lassen, damit man weiß, was Wahrheit ist und was es alles abzulehnen gilt auf dem eigenen Weg. Noch besser ist es aber, sich durch alles belehren zu lassen, was man insgesamt im Leben beobachtet. Alles, was passiert, kann euch eine Lehre sein. Es kann euch zeigen, welche Gefahren es gibt, die ihr aus eigener Klugheit nicht hättet begreifen können, und es kann euch zeigen, welches Ende es nimmt, wenn Menschen an falschen Stellen das Heil suchen. Darum seid belehrbar für unsichtbare Belehrung, die nicht auf Papier steht, sondern sich vor euren Augen abspielt und zuerst gar nicht den Anschein macht, eine Belehrung zu sein! Zum Beispiel solltet ihr immer daran denken, dass ein echter Diener von Jesus nicht erkennbar ist an seinem Lippenbekenntnis oder an mitreißender Redensart, sondern an dem ungeheuchelten Streben nach göttlich definierter Sündlosigkeit. Wer das nicht einsieht und lieber glauben will, sündig denkende Menschen wären auch gute Leute, der wird immer wieder Übeltätern direkt in die Arme laufen. Denn wie viele gibt es unter den sogenannten Gläubigen, die angeblich Jesus lieben und doch Böses tun! Wenn wir bei Jesus persönlich sind, wandeln wir im Licht, aber wer die Welt entdecken will, der findet viel Böses, auch wenn er es nicht als solches wahrnimmt.
Und weil es so viel Böses gibt in der Welt, vonseiten der offenkundigen Feinde, und auch vonseiten falscher Brüder, sollen wir in allem auf Gott hoffen. Immer dann, wenn wir in Gefahr sind, müssen wir nur Gott um Hilfe bitten. Nach ihm müssen wir rufen. Das ist eine Pflicht. Wenn jemand in einer Situation, wo er Gott braucht, nicht Gott rufen will aufgrund von irrsinnigen Berührungsängsten, so geht der Mensch zugrunde, denn das Böse wird ihn überwältigen. Ruft nach Gott und hofft nicht auf Menschenhilfe, wenn ihr in Gefahr seid! Fleht den Heiligen Israels, den Vater von Jesus Christus um Hilfe an! Wenn ihr das nicht tut, ist es wirklich kein Wunder, wenn bösartige Leute euch schädigen können. 
Und seid keine Menschen, die sich immer fügen, wenn irgendein Mensch euch etwas befiehlt! Seid aber auch keine Menschen, die von anderen verlangen, dass diese sich euch unterwerfen sollten! Denkt daran, dass ihr frei davon seid, euch unter schwachsinnige Menschengebote unterzuordnen, solange ihr Gottes Gebote richtig einhaltet, und gönnt eine solche Freiheit auch anderen Menschen! Denn ein echter Jesus-Nachfolger will niemals, dass der Wille eines anderen Menschen gebrochen wird, weil das nicht dem allein wahren Gott entsprechen würde. Gott will nur, dass unser Wille rein wird, aber es soll trotzdem unser eigener sein. Gott sucht keine willenlosen Sklaven. Nur die Schlangenbrut, also die Menschen, die in ihrer geistigen Gesinnung den Teufel zum Vater haben, wollen den Willen anderer Menschen brechen und sie gefügig machen! 
Wenn aber ein echter Jesus-Nachfolger die Gebote von Gott allezeit einhält, so tut er es freiwillig und aus der Motivation heraus, Gott zu zeigen, wie sehr man ihn liebt. Das Gesetz Gottes ist sehr heilbringend und geistlich segensreich, wenn man es richtig anwendet im Leben. Denn der, welcher das Gesetz aufgestellt hat, eifert für sein Gesetz. Und wenn ihr das tut, was euer Anteil am Gesetz ist, dann wird der Gott Abrahams Isaaks und Jakobs auch seinen Teil aus dem Gesetz tun. Er wird die Krankheit aus eurer Mitte hinwegnehmen und wird euch niemals irgendeine von den bösen Seuchen auferlegen, die in Ägypten gefürchtet waren, und auch keine anderen schlimmen Krankheiten. Er wird euren Eingang und euren Ausgang segnen und alle Feinde geschlagen vor euch dahingeben, wenn ihr nur darauf achtet, alles zu tun, was er höchstpersönlich geboten hat, und nichts tut, was dagegen verstößt. Er wird für euch sein, auch wenn die Menschen noch so viel gegen euch lästern und euch auslachen. Jesus hat uns gezeigt, wie man das Gesetz richtig anwendet, und er war in vielen lebensgefährlichen Situationen behütet, bis der Tag kam, wo es planmäßig mit ihm zu Ende sein sollte. So geschieht es auch mit den Menschen, die in den Fußstapfen wandeln, welche Jesus durch sein Vorbild hinterließ. Jesus hat die ganze Welt überwunden mit allem, was darin ist, und dies ist der Weg, der am meisten Sinn macht. Wir sind sowieso in einer Zeit angekommen, wo für unser Land keine Heilung mehr möglich ist, denn das Maß der Sünde ist voll. Und ich selbst trauere durchaus um Deutschland, aber ich gebe mich dennoch mit der vollkommenen Gerechtigkeit Gottes zufrieden. Eine Phase wird kommen, die einem Strafgericht gleicht, und es ist unabschätzbar, wie lange sie dauert und wie intensiv es wird. Und es hat übrigens auch früher schonmal den Zustand der Unheilbarkeit eines Landes gegeben, trotz aller Bemühungen Gottes, die Menschen vom Guten zu überzeugen, denn man liest im zweiten Buch der Chronik in Kapitel 36, Vers 16: 

Aber sie verspotteten die Boten Gottes und verachteten seine Worte und verlachten seine Propheten, bis der Zorn des HERRN über sein Volk so hoch stieg, dass keine Heilung mehr möglich war.

Genau in diesem Zustand, wie es damals war, sind wir auch heute. Es ist keine Heilung des Landes mehr möglich. Man muss zwar eingestehen, dass bei weitem nicht so viele echte Propheten des allein wahren Gottes zu Deutschland gesandt waren, wie es damals bei Israel der Fall war, aber es hatte damals ja sowieso nichts bewirkt, und in gleicher Weise hätte es auch heute bei uns nichts bewirkt. Die Leute heutzutage glauben entweder an Modelle, die das echte Evangelium völlig außer Acht lassen, oder sie glauben an ein kuscheliges Wohlfühlevangelium, welches das Volk verführt und trotzdem mit großer Begeisterung angenommen wird. Die Leute im Land Judäa machten es damals übrigens auch nicht anders. Sie haben sich auch in die Versammlungen gesetzt und gejubelt, weil sie meinten, alle schon so gut wie gerettet zu sein, obwohl ihr Leben eigentlich nur immer unsicherer wurde, und nach dem Jubel in der Versammlung gingen sie raus und verübten weiter die Sünden, die sie gewohnt waren und änderten gar nichts daran. So war ihr Treiben, und sie glaubten, es wäre unbedenklich. Genauso glaubt man ja auch heute eigentlich überall, dass es richtig sei, Gottes Gesetz als Dreck zu achten. Es ist ständig wieder das selbe Elend, das die Menschen verüben, und daher lohnt es sich auch nicht, hier irgendeine Besserung der Lage zu erwarten. Was sich aber lohnt, ist, dass man wenigstens selber die Dinge anders macht, dass man dem König Jesus nahesteht als treuer Knecht oder treue Magd, und den Gott von Jesus Christus als den einzigen echten Gott betrachtet und auch dementsprechend großes Interesse daran zeigt, was ihm gefällt, anstatt eigenen Lüsten zu dienen.

Ich persönlich weiß nicht, wie schwer es in den kommenden Zeiten sein wird, Jesus weiter persönlich nachzufolgen, aber letztlich ist es doch sowieso das Einzige, was sich lohnt. Man tritt die echte Nachfolge am besten erst an, wenn man genau zu dieser Ansicht gekommen ist. Nichts auf Erden lohnt sich. Entweder man ist bei Jesus, oder alles ist sinnlos. Wer das mit Überzeugung im Herzen hat, der kommt durch. Aber man wird trotzdem eine große Tapferkeit und eine ausgiebige Treue benötigen. Man muss das Herz ganz intensiv an den Erlöser Jesus hängen, denn er ist für jeden Nachfolger der von Gott geschenkte, persönliche Erretter und ein Hirte, den Gott einsetzte. 

Jesus liebt uns unvorstellbar, und er ist es, der uns ewiges Leben ermöglicht gemäß Gottes Plan. Darum muss man auch wirklich an ihm festhalten, selbst in den allerschlimmsten Situationen, die man sich überhaupt vorstellen kann. Denn es könnten theoretisch wirklich ein paar sehr heftige Szenarien losbrechen.
Was wäre zum Beispiel, wenn man wegen der Treue zu Gottes Geboten und wegen einem enthaltsamen Lebenswandel als ein kranker Mensch verlästert wird? Was wäre, wenn ein Arzt vor dir sitzt und dir bescheinigt, du würdest unter Wahnvorstellungen leiden, weil du ihm bezeugt hast, dass Jesus lebendig ist? Wenn dann die ganze Gesellschaft hört, du seist krank, werden sie dich auch entsprechend würdelos behandeln. Würdest du dann immernoch festhalten an der gesunden Lehre? Würdest du dann weiter die Wahrheit reden wie vorher, auch wenn alle Menschen dir unterstellen, du wärst wahnsinnig?
Oder was wäre, wenn du von bösen Menschen in Gefangenschaft gesetzt wurdest und man damit droht, deine geliebten Menschen vor deinen Augen qualvoll zu töten, sofern du dich weigerst, Jesus als deinen Erlöser zu verleugnen? Wer würde dann immernoch an allem festhalten, was dem echten Evangelium entspricht? Es gab manche Märtyrer in der Menschheitsgeschichte, die genau solche Szenarien wirklich erlebt haben. Denn die Welt, in der wir leben, ist weitaus bösartiger, als man es vermuten mag, sobald jemand aus der Knechtschaft der Lüge ausbrechen will.

Wir sollten dabei unbedingt bedenken, dass im Himmel alles dokumentiert wird, was wir tun. Und man wird es am Tag des großen Gerichts, wo es um die Ewigkeit geht, zur Hand haben. Darum ist die große Herausforderung, dass man alles aus der Sicht des Himmels betrachten muss, auch wenn man selber gar nicht im Himmel ist. Unsere Augen sehen alles, was um uns herum passiert, während wir hier auf der Erde sind, aber unser Herz muss auf das schauen, was aus Sicht des Himmels Wert hat. Alles muss mit himmlischen Maßstäben beurteilt werden, mit dem Gesetz, das von Gott kommt und nicht von Menschen, damit man weiß, welche Konsequenzen es für die Ewigkeit hat, denn die Ewigkeit ist wichtiger als die jetzige Welt. Und die Ewigkeit wird auch hundertfach schöner sein als das, was hier unter der Sonne besteht. Es ist eine vergebliche Hoffnung, wenn man sich danach sehnt, hier auf der Erde vollkommenes Heil zu haben, wo man weder Hunger noch Durst leidet, niemanden sterben sieht und keine bösen Taten mitansehen muss. Aber es ist eine begründete Hoffnung, sowas von der Ewigkeit zu erwarten, wenn wir zu den Erlösten gehören werden, also zu denen, deren Name Jesus bekennen wird vor Gott, wenn’s drauf ankommt. 

Darum sage ich zu jedem Mensch, der Jesus persönlich nachfolgt und niemals auf irgendwelche menschlichen Dogmen vertrauen will: Sei ein Mensch, der genau weiß, worauf es ankommt, sei einer, der in Weisheit wandelt und Gottes Gerechtigkeit liebt! Das ist immer das Sinnvollste, auch in den schwierigsten Situationen. Denn wenn du eines Tages vor einem ungläubigen Mensch mit starker weltlicher Autorität im Verhör sitzt, und dieser ist jemand, der nie das echte Evangelium hörte und der einen wachen Verstand hat, also der keine leichtfertige Persönlichkeit hat, sondern Wert darauf legt, dass alles vernünftig abläuft, dann haben weise Worte voraussichtlich einen völlig anderen Effekt als törichte Worte. Wenn du in diesem Augenblick, wo ein vernünftig denkender Machthaber vor dir sitzt, kein verwaschenes Evangelium redest, sondern das echte Evangelium, so wird er darauf anders reagieren, als er auf lauwarme Worte reagiert hätte. Denn wenn ein lauwarmer Christ sich hinsetzt vor solch einen Mensch und ihm sagt: „Ich glaube, dass ich durch Jesus schon lange erlöst bin, egal wie viele Sünden ich tue, weil Gott Mensch wurde und für mich gestorben ist!“, so wird der Machthaber sagen: „Das ist doch töricht, was dieser Mensch glaubt! Das kann doch keiner ernstnehmen, der noch bei klarem Verstand ist!“
Und damit hätte der Machthaber sogar Recht. Wenn du dem Machthaber aber sagen würdest, dass Jesus das Gesetz Gottes so erklärte, wie die Menschen es noch nicht erkannt hatten, weil Gottes Gesetz ewig gilt und für alle Menschen zum Heil dient, während aber die Menschen es nicht einhielten und sich daher schuldig machten, und dass Gott einen Weg finden musste, um die zu retten aus ihrem selbst verursachten Todesurteil, die sagen, dass ihnen ihre Verfehlungen leidtun und sie es nicht mehr verüben wollen, und dass deswegen der einzige sündlose Mensch in der Menschheitsgeschichte sich selbst opfern musste, dann macht das mehr Sinn und wird daher auch eine andere Reaktion hervorrufen. Besonders wenn man betont, dass Jesus von Gott zum König gemacht wurde und eine Auswahl treffen wird und sich nur zu denen bekennt, die in seinen Fußstapfen wandeln. Denn wer fähig ist, den Glaube wahrheitsgemäß zu erklären, sodass der unkundige Zuhörer merkt, dass hier eine Weisheit dahintersteht, die höher ist als menschliches Denken, dann hat er vor dir mehr Respekt als vor Menschen, die sagen, dass sie einfach so gerettet sind und sich in gar keiner Weise ein schlechtes Gewissen machen müssten. Ganz allgemein ist es so, je mehr Weisheit, die wirklich von Gott ist, du vor einem Mensch furchtlos redest, dass dann ein umso stärkerer Eindruck bei dem Zuhörer entsteht, der sein Herz bewegt. Und wenn er zuvor immer nur dummes Geschwätz hörte, wovon es ja besonders heutzutage sehr viel gibt aus verschiedenen Richtungen, dann wird er vielleicht sogar regelrecht dankbar sein für die Weisheit, die er durch dich hörte. Man kann nie genug Worte in sich haben, die wirklich der Weisheit vom Himmel über allen Himmeln entsprechen. Wenn aber ein Jesus-Nachfolger nicht so reden kann, dann ist er wie Salz ohne Geschmack, und solche werden hinaus geworfen und von den Leuten zertreten. Das ist der Grund, warum es immer, egal wie schwer die Zeiten werden, keine bessere Beschäftigung gibt, als die Worte von Gott zu begreifen und zur Erinnerung aufzufrischen, damit man sie sowohl anwenden als auch bezeugen kann. Denn diese Worte sind es, die einen Unterschied machen. Wer aber eigene Moral vorträgt, macht nie einen Unterschied, denn sowas tun doch alle. Alle Menschen von dieser Welt haben eine eigene Moral, solange sie nicht mit ungeheucheltem Eifer nach Gott suchen. Das Heil aber kommt aus Gott und nicht aus dem Mensch, und es wird zugänglich durch den Erstgeborenen aller Schöpfung Gottes, nämlich Jesus Christus. Und man kann eigentlich nur einen Weheruf äußern über Menschen, die ernsthaft meinen, dass der Glaube an Jesus dazu gut wäre, die Arbeitsstelle zu segnen und Gehaltserhöhungen zu bekommen, oder die ungläubigen Familienmitglieder zu segnen und eine enge Beziehung zu ihnen zu bekommen, oder die Freundschaften und den weltlichen Wohlstand zu verbessern, oder irgendeine Macht auf Erden zu erlangen, mit der man herumspielen könnte. Wer wirklich Jesus kennt, der weiß, dass einem echten Jesus-Nachfolger gar nichts dergleichen für das jetzige Leben versprochen wurde, von Anfang an nicht, und außerdem beten die lauwarmen Christen in ihrem Irrsinn ja ständig für solche Dinge, bekommen sie dann aber nicht, weil es ihnen nie versprochen wurde. Aber sie meinen dann immernoch, ihre Denkweise wäre richtig. Da kann man sich wirklich nur noch an den Kopf greifen. Wer hingegen das echte Evangelium reden kann, der wird sich nicht selbst lächerlich machen, wenn er die Dinge redet, an denen sein Herz hängt, sondern wird einen anderen Ausgang erleben. Ob dieser nun darin besteht, vor Züchtigung bewahrt zu werden, weiß ich zwar nicht, aber auf jeden Fall hat man vor Gottes Angesicht keinen Grund, sich zu schämen, wenn man Gottes Worte redete und nicht das lauwarme Geschwätz, das man in den religiösen Gemeinden lernte oder was man sich selbst ausdachte. Darum soll sich jeder Mensch, der in der echten Nachfolge unterwegs ist, ermutigt fühlen, gegenüber absolut jedem Mensch, egal woher dieser kommt, immer nur das echte Evangelium zu bezeugen. Es ist immer das Beste, was man tun könnte. Eine bessere Vorgehensweise gibt es nicht.

Man kann diese Sache ganz einfach ausformulieren, indem man sagt: „Wenn ich am Ende vor Gott stehen werde und Jesus zur Rechten Gottes sehe, dann will ich fähig sein, meinem Gott basierend auf seinem Gesetz mein eigenes Handeln zu erklären, sobald Rechenschaft gefordert wird, und ich will ohne zu lügen sagen können, dass ich immer versucht habe, Teil der Lösung zu sein und nicht ein Teil des Problems.“
Das Problem aber, das die Welt hat, ist die Sündhaftigkeit gegen Gott. Denn diese ist es, welche ständig wieder Strafgerichte heraufbeschwört. Die Menschen übertreten Gottes Gesetz am laufenden Band, bis Gott die Geduld verliert und anfängt, zu reagieren, weil er es nicht länger verkraften will. Und wenn man sie darauf hinweist, kommen sie mit ihren falschen Dogmen an, welche ihre Schandtaten rechtfertigen oder verharmlosen sollen, so als wäre das schon alles richtig. Sie verharmlosen ihre Bösartigkeit, womit sie Gott beständig erzürnen. Da kann man nichts machen. Die Menschheit insgesamt ist wirklich unbelehrbar und liebt es, Böses zu tun. Da kann man nur noch darauf achten, dass man nicht etwa selbst verlorengeht. Darum wollen wir Jesus nachfolgen, welcher von der Welt gehasst wurde, weil er bezeugte, dass ihre Werke böse sind. Wer Jesus nachfolgt, vertraut darauf, dass das Böse wirklich böse ist und daher zu vermeiden ist, am besten zu absolut jeder Zeit, und dass nur allein Gott festlegen darf, was als böse gilt, denn seine Weisheit übertrifft alles. Das ist das rettende Vertrauen auf Gott, dass man von ihm belehrt sein will, weil man fest davon ausgeht, dass nur er die Dinge am besten weiß. Er weiß alles besser als Theologiestudenten, er weiß alles besser als falsche Apostel, er ist der Einzige, der den genauen Unterschied zwischen Gut und Böse beschreiben kann. Darum ist es besser, wenn in allem sein Wille gesucht wird, als wenn sein Wille völlig außer Acht gelassen wird. Und es gibt auch nichts auf Erden, was so kostbar ist, wie zu spüren, dass das Angesicht des allein wahren Gottes über dir strahlt. Das ist das maximale Heil, welches man sich überhaupt erhoffen kann, während man hier in dieser bösen Welt ist, um die eigene Zeit zu erfüllen. Wer die Weisheit Gottes dauerhaft ernstnehmen will und an dem klammert, was von ihm kommt, aber alles entschieden ablehnt, was Gott widerspricht, der wird viel Frieden haben, und mögen die Zeiten auch noch so erschütternd sein, die auf uns zukommen. Es gibt so einiges, womit man sich auf Erden beschäftigen könnte, aber hinterher hat man davon nichts. Wer aber Gottes Wort in sich hat und es in Weisheit begreift, der kann es aus sich heraussprudeln lassen wie lebendiges Wasser. Das ist ein besseres Ergebnis, als sich mit Nichtigkeiten abzuplagen, die uns eigentlich nur von Wichtigerem ablenken und uns keinerlei Erholung verschaffen. 

Viele Menschen haben im Herzen die Überzeugung, dass es ihnen besser gehen würde, wenn sie sich um Gott keine Gedanken machen müssen und sich nicht an seine Gebote halten. Manche sind sogar derart verrückt, dass sie sich viel stärker in das Erfüllen menschlicher Auflagen hineinsteigern als in das Erfüllen von Gottes Gesetz. Und wenn ein ungläubiger Mensch dies zunächst aus eigener Klugheit heraus tut, weil er davon Heil erwartet, Menschen zufriedenstellen zu wollen, dann ist es vielleicht noch damit zu entschuldigen, dass er es nicht besser weiß, weil er Gott nicht sehen und nicht hören kann. Allerdings kann jeder Mensch sehen und hören, wenn viel Zeit vergangen ist, dass man niemals das Heil davonträgt, welches man sich erhoffte, sofern man sich alle Mühe gab, die Forderungen von den Menschen zu erfüllen. Sie erweisen sich trotzdem in vielen Fällen als undankbar, als doppelzüngig und als schamlos. Und selbst wenn einer es schafft, sich ein großes Vermögen anzuhäufen oder gute Freunde zu finden, so ist doch keiner immun gegen das Altern und gegen all das Unheil, das auf Erden jederzeit passieren kann. Außerdem verzweifelt jeder Mensch umso stärker am Leben, je üppiger er ausgestattet ist, weil er nur immer deutlicher spüren wird, dass es ihm immernoch nicht reicht und er kein Wohlbefinden erlangt, trotz allem Überfluss. Wer aber dies eingesteht und begreift, dass es eine völlig ausfüllende und kostbare Ewigkeit nur bei Gott gibt, wobei ein Mensch nicht ohne Weiteres zu Gott kommen kann, da Gott heilig ist und alles Böse ins Feuer werfen wird, der kann verstehen, warum man eigentlich nichts Klügeres tun kann, als Jesus nachzufolgen in Wahrheit.

Und nun soll es genug sein, was ich geäußert habe. Wohl denen, die Jesus ähnlich werden wollen in allen Hinsichten! Denn Jesus wird von dem echten Gott geliebt, und mit denen, die Jesus als Erlöser anerkennen und ihm ähnlich werden, wird das Gleiche passieren. Amen.

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